Sebastian Springer MaibornWolff

Electron ist ein sehr mächtiges Werkzeug, mit dem Sie sehr flexibel Applikationen für die verschiedenen Desktopbetriebssysteme erstellen können.

JavaScript auf dem Desktop – eine der wenigen Hürden, die sich Entwicklern noch in den Weg zu stellen scheinen. Doch auch hierfür gibt es passende Lösungen. Eine von ihnen, Electron, wollen wir uns in diesem Artikel etwas näher ansehen.

JavaScript kommt primär im Rahmen von Webapplikationen zum Einsatz – und hier vor allem im Frontend. Dank Node.js ist die Skriptsprache aber auch von den Servern nicht mehr wegzudenken; sei es nun auf der Kommandozeile, um die Applikation zu bauen, als Unterstützung für die Echtzeitkommunikation über WebSockets oder als Basis für komplette Backends von Applikationen. Durch Frameworks wie Cordova sind auch unsere Mobilgeräte nicht mehr vor JavaScript-Apps sicher. Fehlt nur noch eine solide Plattform für Desktopapplikationen. Mit Electron, das Sie im Zuge dieses Artikels näher kennenlernen, erhalten Sie ein Werkzeug, das Ihnen die Entwicklung vollwertiger Desktopapplikationen mit Webtechnologien erlaubt.

Der Ursprung des Electron-Projekts geht auf den Atom-Editor zurück. Dieser von GitHub entwickelte Texteditor überzeugt durch seinen modularen Aufbau, der es jedem Anwender erlaubt, das Programm beliebig zu erweitern und neue Features per Plug-in zu integrieren. Neben der Tatsache, dass Atom einfach zu erweitern und zu modifizieren sein sollte, war den Entwicklern natürlich auch wichtig, dass er auf allen gängigen Systemen installiert werden konnte. Die Wahl für die Basis des Editors fiel mit JavaScript, HTML und CSS auf eine sehr weit verbreitete Kombination von Technologien. Um diese Technologien auf den Desktop zu bringen, kommen Node.js und Chromium zum Einsatz; ebenfalls ein recht etabliertes Paar von Plattformen in der Webwelt, nur in etwas abgewandelten Rollen – aber dazu später mehr.

Die Entwicklungsplattform stellte sich als so stabil und vielseitig heraus, dass sich die Entwickler entschlossen, die Atom-Shell als eigenständiges Open-Source-Projekt unter dem Namen „Electron“ weiterzuführen. Mittlerweile wird Electron auch von namhaften Unternehmen wie Microsoft, Facebook, Slack oder Docker eingesetzt. Es kann also keine schlechte Idee sein, einen Blick auf Electron und seine Möglichkeiten zu werfen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

PHP Magazin 4.16 - "Expressive"

Webtechnologien sind überall zu finden – jetzt erobert man damit auch den Desktop. Wie das funktioniert, zeigt Sebastian Springer im PHP Magazin 4.16.

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244272Desktopanwendungen mit JavaScript: Electron
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