Thomas Huth IT-Consultant

Im Hinterkopf behalten sollte man stets, dass die Zeiten sich ändern und mit neuen Ansätzen und Technologien auch immer mehr Daten den Weg zu Onlinediensten finden werden.

Es ist der Versuch, die Mythen im Netz wenn nicht zu entkräften, dann aber zumindest einzuordnen. Windows 10: Spioniert es uns aus? Wie kann ich es stoppen? Was kann ich stoppen? Nun, jeder der sich mit Windows 10 beschäftigt hat, wird schon mindestens einen Artikel über das Thema gelesen haben. Aber was übermittelt Windows 10 tatsächlich?

Versuchen wir also, etwas Klarheit in die Thematik zu bringen. Die Quellenangaben sollen Sie in die Lage versetzen, sich weiter in die Thematik einzuarbeiten. Einer der abstrusesten Artikel hat seinen Ursprung auf Voat, einem Reddit Clone. Der Originalpost ist inzwischen gelöscht, aber im Netz finden sich immer Spuren. Das Ganze wurde vom Forbes Magazine aufgegriffen. Das war, wie sich herausstellte, aber keine gute Idee. Inzwischen hat der Artikel einige Updates erfahren und kann bei Forbes nachgelesen werden. Dies ist ein gutes Beispiel für den weitverbreiteten FUD (Fear Uncertainty Doubt, also „Furcht-Unsicherheit-Zweifel“) im Netz und speziell zu den Privacy-Einstellungen von Windows 10.

Ich möchte zuerst betrachten, welche Informationen Microsoft an uns Kunden kommuniziert. Microsoft bietet für den Endanwender die Seite Windows 10 und Datenschutz an. Auf diese Seite gehe ich bewusst nicht näher ein.

Für IT-Pros stehen im Microsoft Technet auf Deutsch und Englisch umfangreichere Informationen zur Verfügung. Es lohnt sich durchaus, neben der deutschen Version auch einen Blick auf die englische Version zu werfen. Im Moment hat die deutsche Version ein Aktualisierungsdatum vom 18.02.2016, die englische Version vom 01.04.2016. Persönlich ziehe ich die aktuellere und dadurch auch detailliertere englische Fassung vor und empfehle diese auch. Die Dokumente werden von Microsoft stetig gepflegt. Warum gehe ich darauf noch einmal ein? Ich möchte dafür sensibilisieren, dass dieses Thema im Fluss ist und immer wieder neue Informationen bereitgestellt werden.
Die Dokumente erklären detailliert, wie Einstellungen vorgenommen werden können. Dies soll anhand eines Beispiels gezeigt werden (Abb. 1).

Abb. 1: Beispiel einer Privacy-Einstellung

Abb. 1: Beispiel einer Privacy-Einstellung

Für jede Einstellungsmöglichkeit wird detailliert beschrieben, wie das Feature auszuschalten (einzuschalten) ist.

Die Übersichtstabelle in Abbildung 2 zeigt, auf welche Art die einzelnen Einstellungen vorgenommen werden können.

Abb. 2: Tabelle der Privacy-Einstellungen

Abb. 2: Tabelle der Privacy-Einstellungen

Damit sind die Werkzeuge definiert, und im Grunde ist es jetzt eine Entscheidung, welche Einstellungen man durchführen will oder muss. Die Durchführung ist dann durchaus eine Fleißarbeit. Die Informationen der Dokumentation für IT-Pros gehen über die Informationen für Endanwender hinaus und bieten so die Möglichkeit, den Informationsfluss noch weiter einzuschränken.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Windows Developer 11.16 - "Einstieg in .NET Core"

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286433Spyware: Windows 10 – Spioniert uns das Betriebssystem aus?
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