Manuela Rink Microsoft

Swift Playground Books bieten vielseitige Möglichkeiten, uns mit ihnen auszutoben und sie mit interessierten Entwicklern und denen, die es noch werden wollen, zu teilen.

Nachdem wir uns im ersten Teil der Reihe intensiv mit den Swift Playgrounds auseinandergesetzt haben, steigen wir dieses Mal tiefer in den Kaninchenbau des interaktiven Dokumentierens und werfen einen detaillierten Blick auf die Playground Books. Sie bieten neben reichhaltigen Konfigurationsmöglichkeiten auch eine ausgeklügelte Ordnungsstruktur an, sodass aus einem „Spielplatz“ tatsächlich ein „Buch“ werden kann.

Im Sommer 2014 hat Apple die Swift Playgrounds zeitgleich mit Swift veröffentlicht. Seither werden sie von Entwicklern auf vielfältige Weise eingesetzt, was vom schnellen Prototyping bis hin zur interaktiven Codedokumentation reicht. Dank der reichhaltigen Integration von Markdown können Kommentare und Anweisungstexte ansprechend strukturiert und dargestellt werden. Um schrittweises Lernen zu ermöglichen und den Fokus des Nutzers gezielt auf bestimmte Abschnitte im Playground zu richten, steht ein erweitertes Befehlsset zur Verfügung.

Seit der Veröffentlichung wurden die Playgrounds stetig im Funktionsumfang erweitert, bis dann im Sommer 2016 ein neues Format vorgestellt wurde: die Playground Books. Und genau diesem Thema wollen wir uns in aller Tiefe in diesem Artikel widmen.

Artikelserie

Teil 1: Swift Playgrounds im Überblick
Teil 2: Interaktives Dokumentieren mit Swift Playground Books

Playground 2.0?

Direkt nach der Vorstellung des neuen Playground-Book-Formats auf der WWDC 2016 waren viele Entwickler, die Autorin miteingeschlossen, höchst euphorisch und haben eine Art Playgrounds 2.0 erwartet. Doch schon nach kurzem Wälzen der verfügbaren Dokumentation war klar: Die Books sind keine natürliche Weiterentwicklung der Playgrounds, sondern eher als freundlicher Nachbar mit erweiterten Möglichkeiten zu verstehen – die allerdings ihren Preis haben.

Was sind nun die Playground Books im Detail? Wie der Name schon sagt, hat man nun die Möglichkeit, interaktive Codedokumente in Buchform zu verfassen. Man kann Playground-Seiten zu Kapiteln zusammenfassen, ein Glossar zur Verfügung stellen und dem Nutzer interaktive Hints – also Hilfestellungen – bieten. Neben den bekannten Playground-Seiten, die den Code sowie die Aufgabenbeschreibung als Markdown beinhalten, stehen nun auch Cutscene-Seiten zur Verfügung. Diese verzichten auf Quellcode und können vollständig mit Webinhalten gefüllt werden. Man kann so dem Nutzer beispielsweise am Anfang eines Kapitels eine ansprechend animierte Einführung in das aktuell behandelte Thema geben, anstatt ihn lange Textblöcke lesen zu lassen.

Weiter besteht nun die Möglichkeit – und hier wird es besonders spannend – die Liveview (der rechte Bildschirmteil) als separaten „Always on“-Prozess laufen zu lassen und sie dann mit dem Quellcode aus der Codeview (der linke Bildschirmteil) zu beeinflussen. Aber alles der Reihe nach.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Entwickler Magazin 6.17 - "Swift Playground Books"

Alle Infos zum Heft
579814783Swift Playground Books: Mehr Spielplatz für alle!
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