Manu Rink Microsoft

Swift Playgrounds sind aus mehrfacher Hinsicht tolle Begleiter für Programmierer und solche, die es werden wollen.

Einfach mal schnell was ausprobieren – das geht am Besten außerhalb von fertigen Anwendungen. Hier kommen zum Beispiel die Swift Playgrounds ins Spiel, die Entwicklern die Möglichkeit bieten, Neues auszuprobieren und sich langsam an die Entwicklung mit Swift heranzutasten.

Wir lieben Spielplätze! Früher haben wir uns dort zum Spielen mit Freunden getroffen, haben intuitiv „genetzwerkt“, ohne überhaupt zu merken oder zu wissen, was das ist. Wir haben viel gelernt, hatten Spaß, uns aber auch ab und an verletzt und daraus gelernt. Aber es wurde uns nicht langweilig, weil uns der Spielplatz immer neue Möglichkeiten bot, ihn für uns erneut zum Abenteuer werden zu lassen.

Unser täglicher Umgang mit Code lässt die eine oder andere Parallele dazu erkennen. Wir lernen ständig Neues, sind begeistert, wenn Dinge so funktionieren, wie wir es wollen, aber auch am Boden zerstört, wenn sich Fehler tagelang einfach nicht aufspüren lassen. Was uns jedoch immer wieder aufs Neue motiviert, ist die Begeisterung, die die Programmierung mit sich bringt. Und dabei sind Aussagen und Fragen wie „Lass mich das schnell ausprobieren“ oder „Wie funktioniert das eigentlich im Detail?“ ganz vorne mit dabei. Und genau hier kommen die Swift Playgrounds ins Spiel.

Artikelserie

Teil 1: Swift Playgrounds im Überblick
Teil 2: Playground Books richtig einsetzen

Playgrounds – Nix Neues?

Apple hat 2014 mit der Ankündigung und Veröffentlichung seiner neuen Programmiersprache Swift auch erstmals die Playgrounds als Feature von Xcode mit ausgeliefert. Fortan sollen uns diese Spielplätze also helfen, die neue Sprache Swift schnell und unkompliziert zu erlernen. Dabei soll klar auf umliegende Applikationslogik verzichtet werden. Im Fokus steht das schnelle Loslegen und tatsächliche Begreifen, wie sich Swift verhält und man künftig damit Apps für das Apple-Ökosystem entwickeln kann.

Die Swift Playgrounds basieren auf dem altbekannten REPL-(Read-Eval-Print-Loop-)Konzept (Abb. 1). Sie stellen eine Programmierumgebung zur Verfügung, die permanent auf Veränderungen im Quellcode lauscht. Sobald eine Veränderung auftaucht, wird der Quellcode neu gebaut und sofort ausgeführt.

Abb. 1: Magie im Playground – die Read-Eval-Print-Schleife

So entfällt im Unterschied zur herkömmlichen iOS-Entwicklung der (teils zeitintensive) Schritt des Neustarts der App im Simulator. All das übernimmt der Playground im Hintergrund und versorgt den Programmierer mit einer stets aktualisierten und ausgeführten Version seines Quellcodes.

Swift Playgrounds für das iPad

Swift versteht sich selbst als einfach zu erlernende und moderne Hochsprache, deren technischer Unterbau stark auf Sicherheit fokussiert ist. Aufgrund ihrer eher kurzen Syntax und intuitiv verständlichen APIs eignet sie sich perfekt als Einsteigersprache. Nun stehen viele Programmieranfänger allerdings vor dem „Tooling-Dilemma“. Nebst der Aufgabe, eine Programmiersprache zu erlernen, müssen sie auch die Entwicklungsumgebung und wichtigsten SDKs kennen und nutzen lernen. Die Kombination lässt leider viele Novizen unverrichteter Dinge enttäuscht wieder vom Platz ziehen. Schade!

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Entwickler Magazin 5.17 - "Python"

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579808306Zurück auf den Spielplatz: Spaß mit Swift Playgrounds
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