Nico Orschel AIT GmbH & Co. KG Stuttgart

„Neben der Umbenennung von VSTS in Azure DevOps wurde auch ebenfalls ein neues, durchgängigeres UIKonzept für alle Benutzer etabliert.“

Thomas Rümmler AIT GmbH & Co. KG Stuttgart

„Unterm Strich ist die aktuelle Weiterentwicklung von Microsofts Entwicklungsplattform eine Win-win-Situation.“

Das Jahr 2018 hat für Nutzer der Microsoft-ALM-/DevOps-Plattformen TFS und VSTS durch zwei große Ankündigungen mehrere gedankliche Neuausrichtungen bedeutet: Zum einen war da im Frühjahr die Absichtserklärung von Microsoft, GitHub für 7,5 Mio. US-Dollar zu kaufen, zum anderen die Umbenennung von VSTS und TFS zu Azure DevOps bzw. Azure DevOps Server in der Sommerphase.

Im Folgenden wollen wir beide Themen aufgreifen und zu Beginn das „Warum?“ etwas genauer anschauen; anschließend wird es um das „Wie manifestiert sich die Umbenennung im Produkt?“ bzw. „Was gibt es für neue Features?“ gehen. Einen weiteren inhaltlichen  Schwerpunkt wird die Betrachtung des Zusammentreffens von GitHub und Azure DevOps darstellen, bzw. die Erkenntnis, dass Open Source mit Azure DevOps sich nicht ausschließt, sondern Geld spart und die Produktivität fördert.

Raider heißt jetzt Twix aber sonst ändert sich nix?

Das Umbenennen (oder neudeutsch Rebranding) von Microsoft-Produktnamen scheint für so manchen Nutzer schon eine Tradition zu sein. Im TFS-Cloud-Umfeld haben wir mittlerweile auch schon die eine oder andere Namensänderung durchlaufen: 2011 Team Foundation Service, 2013 Visual Studio Online (VSO) und 2015 Visual Studio Team Services (VSTS). Warum jetzt aber schon wieder ein neuer Name? Im Microsoft-Universum gibt es eine überschaubare Anzahl an „starken“ Markennamen. Exemplarisch seien Visual Studio, Azure, Office 365 oder Xbox genannt. An diese Marken gliedern sich wiederum die eigentlichen Produkte an. TFS heißt beispielsweise nicht nur Team Foundation Server, sondern formal gesehen Visual Studio Team Foundation Server. Und genau hier liegt aus Sicht von Microsoft das Problem. Mit dem Markennamen ist auch eine gewisse Erwartungshaltung des Nutzers verbunden. Bezogen auf den TFS suggeriert das Visual Studio im Namen gerade für viele, die nicht Visual Studio als Entwicklungsumgebung nutzen, dass der TFS nur für .NET-Entwickler funktionieren würde. Betrachtet man die Entwicklung des TFS, erkennt man, dass die ersten Versionen 2005 und 2008 tatsächlich sehr stark an die .NET-Plattform gekoppelt waren. Mittlerweile hat sich das gesamte Umfeld allerdings massiv verändert und zu einer offenen Technologieplattform entwickelt.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Windows Developer 2.19 - "Entwicklung am Optimum"

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579871884VSTS wird Azure DevOps – mehr als nur ein neuer Name?
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