Marc Teufel hama

Genau wie Angular und React folgt Vue.js hier nicht dem offiziellen Web-Components-Standard, sondern bringt eine eigene, ganz individuelle Implementierung von Komponenten mit.

Bei Vue.js handelt es sich um ein Framework für Webanwendungen, mit dem man auf Basis von JavaScript komponentenorientiert entwickeln kann. Vue.js wirbt damit, dass es besonders schlank, anpassungsfähig und universell einsetzbar sei. Performant soll es auch noch sein, dieses Vue.js. Höchste Zeit also, dass wir uns dieses Framework einmal genauer ansehen.

Den Webanwendungen gehört die Zukunft. Wer sich die Entwicklung im Umfeld der Benutzeroberflächen in den letzten Jahren anschaut, muss eigentlich zu diesem Schluss kommen. Die zunehmende Digitalisierung in allen Lebensbereichen, die explosionsartige Verbreitung sozialer Netzwerke aller Art und das damit einhergehende Bereitstellen von zumeist mobilen, ressourcenschonenden UIs spielt Technologien und Sprachen wie HTML5, CSS und JavaScript positiv in die Hände. Sicherlich wird auch der klassische Rich Client, wie er in Umgebungen wie JavaFX oder der Eclipse Application Platform umgesetzt werden kann, nie ganz verschwinden, und das soll er auch nicht. Doch sind wir ehrlich, müssen wir uns schon eingestehen: Webanwendungen generell haben sich fast überall durchgesetzt. Grund ist die universelle Einsetzbarkeit der zugrunde liegenden Technologien auf so vielen unterschiedlichen Geräten: vom TV-Gerät, dem PC, Notebook, Tablet bis zum Mobiltelefon. Genau in diese Richtung wird es weitergehen.

Beschäftigt euch mit JavaScript!

Insbesondere JavaScript profitiert von dieser Entwicklung. In der JavaScript-Welt passiert gerade extrem viel. Innovation und großes Engagement aus den diversen Entwicklercommunities sind klar erkennbar. Webanwendungen gibt es schon lange, nur waren sie früher eben eher serverzentriert. Große Unternehmensanwendungen, die etwa auf Basis von Java EE umgesetzt wurden, nutzen hierzu oft Technologien wie Servlets, JSP und JavaServer Faces. All diesen Techniken ist gemein, dass sie ihre Ergebnisse (meist HTML-Seiten) serverseitig erzeugen und dieser Output auf dem Client lediglich dargestellt wurde (meist im Browser). Interaktivität auf dem Client? In vielen Fällen Fehlanzeige. Mehr noch: JavaScript war verpönt. Doch die Zeiten haben sich glücklicherweise geändert. Die Entwickler begannen, ihre bestehenden Anwendungen mit JavaScript zu modernisieren, sie interaktiver und vor allem dynamischer zu gestalten. Die Möglichkeiten des Browsers auf dem Client wurden mehr und mehr mit einbezogen. So toll diese neu gewonnenen Freiheiten auch waren, so führten sie nicht selten zu dem Problem, dass die Codebasis einer solchen mit JavaScript modernisierten Webanwendung komplizierter wurde. Plötzlich tummelte sich viel JavaScript-Code in den unterschiedlichsten Dateien und an den unmöglichsten Stellen im Projekt. Die Wartung einer solchen Anwendung konnte da schon zur Herausforderung werden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Entwickler Magazin Spezial Vol. 15: JavaScript - "JavaScript"

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579832677Vue.js: Der Siegeszug eines Frameworks
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