Leseproben
Dr. Veikko Krypczyk Selbstständig

„Wir müssen zum Nutzer, und das bedeutet aus heutiger Sicht, dass der Nutzer mit vielen Technologien und unterschiedlichsten Gerätearten auf verschiedenen Plattformen unterwegs ist.“

Elena Bochkor Selbstständig

„HTML, CSS und JavaScript sind universell einsetzbar und für bestimmte Anwendungsarten durchaus für alle Gerätetypen vom Webbrowser über die native App bis hin zum Desktop geeignet. Wir finden, das ist ein guter Grund, sich intensiv mit den neuen Technologien auseinanderzusetzen.“

Mit Webtechnologien ist man nicht an den Browser gebunden. Es ist mit vertretbarem Aufwand möglich, mit HTML, CSS, JavaScript und einem passenden Framework auch Apps für den Desktop oder Mobile Devices zu erstellen. Damit liegen nahezu alle Plattformen, Systeme und Gerätetypen in Reichweite. Ein Grund mehr, sich mit der modernen Webprogrammierung auseinanderzusetzen. Folgen Sie uns auf einem Streifzug durch interessante Ansätze.

„Write once – run everywhere“ ist wohl einer der häufigsten Träume der Entwicklergemeinde. Einmal erstellter Quellcode sollte auf allen erdenklichen Geräten (Desktop, Web, Mobile) und Systemen (Windows, macOS, Linux, iOS, Android) ausgeführt werden können, und die entstehenden Applikationen sich an die Zielumgebung möglichst weitgehend anpassen. Gelingt das nicht oder weniger gut, fühlen sich die Anwendungen ein wenig wie Fremdkörper an. Was vor Jahren noch als akzeptabel galt, kann man heute seinen Nutzern, die zu Recht eine sehr gute User Experience erwarten, nicht mehr zumuten. Dafür muss sich die Applikation bestmöglich an den Vorgaben des Zielsystems ausrichten. Schauen wir uns die Gemengelage der bestehenden Applikationsarten an, kann man unabhängig von der Systemumgebung, nach wie vor eine Dreiteilung aus technischer Perspektive feststellen. Auch 2019 unterscheiden wir noch zwischen Desktopanwendungen, Webapplikationen und Apps für die mobilen Geräte. In diesem Teil der Artikelserie geht es um die Möglichkeiten, mit Webtechnologien auch Desktop und mobile Devices zu erreichen. Bevor wir uns um die technischen Aspekte bemühen, werfen wir einen Blick auf das Nutzerverhalten.

Wo und wie arbeitet der Nutzer heute?

Es gibt keine absolut verlässlichen Statistiken, auf welchen Geräten und Systemen die Nutzer arbeiten. Dennoch gibt es Trends, die uns Hinweise geben, so zum Beispiel der Report „Global Digital Future in Focus“ von comScore:

  • Die Gerätekategorien Desktop, Mobile usw. werden in unterschiedlichen Ländern verschieden stark eingesetzt
  • Die mobile Nutzung nimmt weiter zu
  • Die Nutzer wechseln mehrfach zwischen den Geräten
  • Gerade in Deutschland wird der Desktop weiterhin vielfältig eingesetzt

Diese Studie zielt primär auf Endanwender ab. Im Enterprise-Umfeld dürfte der Einsatz des Desktops weitaus mehr ausgeprägt sein. Buchhaltung, Kalkulationen und andere Line-of-Business-Applikationen sind für konzentriertes Arbeiten gedacht, und dafür ist der Desktop nach wie vor die beste Wahl.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Entwickler Magazin 5.19 - "Web & Beyond"

Alle Infos zum Heft
579901231Webapplikationen out of the Browser – für Desktop und Mobile
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