Mike Pretzlaw Selbstständig

„Hoffentlich wird auch die zweite Version des REST-API ein fester Teil von WordPress. Am besten finden sich noch andere tolle Projekte, die WordPress immer moderner machen und zu einem vollwertigen CMS werden lassen.“

WordPress wird immer mehr zu einem vollwertigen Content-Management-System; so steht es in der Beschreibung des Projekts geschrieben. Da darf eine Schnittstelle zum einfachen Abholen und Schreiben von Daten natürlich nicht fehlen. Ein weit verbreitetes Modell dafür sind REST-APIs, die im WordPress-Kern enthalten sind und bereits in der zweiten Version als Beta auf ihre Veröffentlichung warten. Da ich so gern im Core herumgrabe, habe ich das auch für das kommende REST-API v2 getan und dabei direkt meine Erfahrungen niedergeschrieben.

REST ist CRUD über HTTP. Ja, wir Entwickler lieben Abkürzungen. Keine Sorge, ich werde das in kleinen Happen verständlich erklären. Alle die es kennen, können gern schon ab „REST-API-Experimente“ weiterlesen.

An dieser Stelle bitte das nötige Plug-in REST-API v2 installieren. Die gezeigten URLs kann jeder in seinem eigenen Blog ausprobieren, um zu sehen, welche Daten übertragen werden.

Zunächst einmal REST. Es steht für „REpresentational State Transfer“ und wird bei Webanwendungen zum Lesen und Manipulieren von Daten genutzt. Dabei sind keine Themes oder Designs involviert, sondern ausschließlich die Rohdaten eines Post, Comments, einer Page, Users oder andere Entitäten von WordPress. Schwer lesbar für den Menschen, aber dafür performant und super für die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation – also zwischen Skripten und der Webseite.

Im Vergleich zu dem aus WordPress bekannten (XML) RPC und ähnlichen Techniken wie SOAP (RPC-Nachfolger) oder WSDL, ist REST durch seine Nähe zu HTTP sehr intuitiv und dadurch leicht zu erlernen. Es spielt mit den verschiedenen HTTP-Methoden und bildet die CRUD darüber ab. Auch das will kurz erklärt werden.

Browser und Webseite unterhalten sich per HTTP-Protokoll, das seine eigenen Schlüsselwörter mitbringt. Von den acht üblichen Schlüsselwörtern (aus HTTP/1.1) wird GET unzählige Male vom Browser verwendet. Bei jedem Aufruf einer Webseite holt der Browser per GET Request Bilder, Texte (HTML) und das Design (CSS) beim Webserver ab. Manches Mal erscheint dabei in einem wunderschönen Pop-up ein Newsletterformular, das wie andere Formulare die eingegebenen Daten per POST an den Server sendet. Abholen funktioniert also per GET und Speichern per POST – alles klar!

Sieht beim ersten Kennenlernen vielleicht kompliziert aus, ist aber durch das REST-API v2 per JavaScript schnell gemacht – doch dazu später mehr. Im Rahmen der WordPress REST-API v2 werden die HTTP-Schlüsselwörter aufgegriffen und zum Verwalten der Daten genutzt.

Eine PUT-Anfrage an den Server erstellt einen Beitrag. Als Antwort darauf wird der REST-URL zum neu erstellten Post zurückgeliefert. Einen Post auszulesen erfolgt per GET-Anfrage, die anschließend die Daten vom Beitrag liefert. Diese kommen im JSON-Format zurück (Abb. 1).

Abb. 1: Die Kommunikation über das REST-API

Abb. 1: Die Kommunikation über das REST-API

Danach kommt es vor, dass Änderungen am Artikel notwendig sind, was über die POST-Methode, zusammen mit den zu ändernden Daten, erledigt wird.

Falls ein Eintrag gelöscht werden soll, dann kann dies über eine DELETE-Methode zusammen mit der ID (hier 42) geregelt werden.

Bei all diesen Operationen hilft das REST-API v2 sowohl mit eigenen JavaScript-Klassen als auch auf PHP-Ebene. Was heißt das nun für Webseiten, die mit WordPress gemacht worden sind?

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Entwickler Magazin Spezial Vol. 10: WordPress - "WordPress"

Von Marketing, SEO über Development bis hin zu Social Media – alles rund um WordPress in unserem WordPress Spezial.

Alle Infos zum Heft
579746602REST in Future: Das WordPress-REST-API v2
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