Michael Hebenstreit Array Internet

„Wer sich schon einmal nach einem Theme für die eigene Website oder für ein Kundenprojekt umgesehen hat, der wird schnell festgestellt haben, dass die Masse an WordPress Themes überwältigend ist. Viele Theme-Anbieter versuchen sich unterdessen mit endlos langen Listen an Features und Optionen zu überbieten. Viele Features sagen jedoch oftmals allerdings nichts über die Qualität aus, sondern sollen meist nur als Verkaufsargument fungieren.“

Wer sich als Theme-Entwickler einen Namen machen möchte, sollte einiges beachten. Wir bieten einen tiefen Einblick in die Welt der Theme-Anbieter und geben Neulingen auf diesem Terrain einen Leitfaden mit auf den Weg. 

Als Anbieter kostenloser und kostenpflichtiger WordPress Themes arbeiten wir von MH Themes nun schon seit rund vier Jahren begeistert mit WordPress und sind stolz auf die Entwicklung, die WordPress als modernes Content-Management-System alleine in den letzten Jahren durchlebt hat. Mittlerweile laufen rund 26 Prozent der Seiten im Internet mit WordPress – damit ist WordPress das derzeit meist genutzte Content-Management-System.

WordPress und WordPress Themes gehören zu unserem täglichen Arbeitsalltag, und wir möchten hier gerne ein paar Einsichten in die Entwicklung kostenloser und kommerzieller Themes geben: Welche wichtigen Überlegungen sollten der Theme-Entwicklung vorausgehen? Wie geht man am besten an die praktische Umsetzung eines WordPress Themes heran? Auf welche Art kann das Theme bestmöglich präsentiert werden? Wie sieht es mit Theme-Support aus – wie kann man Kunden glücklich machen? Und: Immer auf dem neuesten Stand? Über die kontinuierliche Weiterentwicklung eines WordPress Themes.

Welche wichtigen Überlegungen sollten der Theme-Entwicklung vorausgehen?

Bevor es an die Entwicklung eines WordPress Themes geht, muss im Vorfeld überlegt werden, welche Zielgruppe mit dem jeweiligen Theme angesprochen werden soll. Mit einer klaren Vorstellung der Zielgruppe ergeben sich meist auch automatisch Ideen und Anforderungen bezüglich des Designs sowie die benötigten Features und Optionen, die im Theme implementiert werden sollten.

Zudem muss definiert werden, ob es sich um ein kostenloses Theme, das bei WordPress.org (www.wordpress.org) veröffentlicht werden soll, oder ob es sich um ein kommerzielles WordPress Theme handelt, das später an Kunden verkauft werden soll. Je nach Entscheidung gilt es hier, unterschiedliche Aspekte mit einzubeziehen. Bei kostenlosen Themes für WordPress.org wären beispielsweise bestimmte Richtlinien und Vorgaben einzuhalten, die vom WordPress.org-Theme-Team vorgegeben werden; denn nicht alles, was auf den ersten Blick in einem WordPress Theme Sinn ergeben würde, ist auch erlaubt. Für kostenpflichtige WordPress Themes ist es wichtig, dass sie bestmöglich entwickelt werden und den Wünschen der jeweiligen Zielgruppe entsprechen, was sich im Umkehrschluss nicht immer mit den Richtlinien von WordPress.org verträgt.

Soll beispielsweise ein kostenpflichtiges Theme für redaktionelle Websites, wie Onlinemagazine, Nachrichtenportale oder ähnliche Seiten mit hochwertigem Content und einer großen Anzahl an Artikeln und Bildern erstellt werden, wäre es optimal, eine attraktive und flexible Startseite zu ermöglichen. Diese Startseite sollte vom Nutzer professionell eingerichtet werden können und dem Leser, wie bei einer Zeitung oder einem Magazin üblich, eine Übersicht aus mehreren Kategorien mit neuesten oder beliebten Artikeln anbieten.

In Bezug auf die geplanten Features und Optionen sollten dabei die (technische) Umsetzbarkeit sowie Best Practices nicht vernachlässigt werden. Denn nicht alle erdenklichen Features gehören auch in ein WordPress Theme. Beispielsweise Features zwecks Contenterstellung, die nach einem Theme-Wechsel verloren wären (z. B. Shortcodes), sind in einem Theme nicht gut aufgehoben und gehören üblicherweise in ein WordPress-Plug-in, das mit dem Theme mitgeliefert werden könnte. Auch komplexe Features, die bereits durch vorhandene Plug-ins bestens abgedeckt sind, wären oftmals in einem Theme selbst überflüssig.

Zudem sollte bei der Planung auf zeitgemäßes Design, passende Bildgrößen und Optimierung auf mobile Endgeräte geachtet werden. Des Weiteren stellt sich die Frage, ob ein WordPress Theme komplett von Anfang an neu entwickelt wird, oder ob eventuell auf ein bereits vorhandenes Framework (wie etwa Underscores, Bootstrap o. Ä.) zurückgegriffen werden soll.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Entwickler Magazin Spezial Vol. 10: WordPress - "WordPress"

Von Marketing, SEO über Development bis hin zu Social Media – alles rund um WordPress in unserem WordPress Spezial.

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579746602WordPress-Theme: Qualität geht vor Quantität
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