Peer Wandiger Selbstständig

Man muss nicht unbedingt die großen Websites schlagen. Es reicht oft schon, ein kleines Stück vom großen Kuchen abzubekommen. Doch wenn der Markt schrumpft, dann ist das auf Dauer natürlich ein Problem.

Wer heute eine kleine Website starten will, sieht sich meist großen und etablierten Seiten als Konkurrenz gegenüber. Da könnte man auf die Idee kommen, dass es sich heute gar nicht mehr lohnt, eine neue Website ins Leben zu rufen. Das wäre aber schade, denn es gibt viele Möglichkeiten, um sich gegen große Konkurrenz zu behaupten.

In diesem Artikel wollen wir uns die Möglichkeiten anschauen, die neuen Websites zur Verfügung stehen, um sich im Netz auch gegenüber etablierten Seiten durchzusetzen. Ich gebe praktische Tipps, die Einsteiger umsetzen können. Zudem gehe ich darauf ein, warum WordPress besonders gut geeignet ist, kleine Websites zu erstellen, die es mit den Großen aufnehmen können.

Warum sollte man überhaupt eine kleine Website aufbauen?

Man braucht Ziele und Visionen im Business, und das ist auch im Onlinebusiness nicht anders. Warum also nicht gleich ein zweites eBay oder einen Amazon-Konkurrenten aufbauen? Erfahrene Websitebetreiber werden sofort erkennen, wo das Problem liegt, aber es gibt wirklich viele Menschen, die glauben, sie könnten so eine Megawebsite stemmen – und das auch noch als ihr erstes Projekt.

Aber selbst wenn man sich nicht mit den Allergrößten anlegt, sondern „nur“ mit den großen und etablierten Websites in der eigenen Branche, ist das meist keine gute Idee. Selbst diese haben oft Jahre Vorsprung, viel Erfahrung und ein großes Contentarchiv in der Hinterhand, gegen das man nicht so einfach ankommt. Wie soll man gegen so eine Konkurrenz überhaupt bestehen, ganz besonders mit einer kleinen Website? Denn Einzelunternehmer oder nebenberuflich Selbstständige haben meist nur die Möglichkeit, kleine Websites zu bauen. Für mehr reichen Zeit und Ressourcen oft nicht aus.

Was ist eine kleine Website?

Doch erst einmal sollte definiert werden, was eine kleine Website eigentlich ist. Hier gibt es natürlich keine allgemein gültige Definition, weshalb dies sicher jeder etwas anders sieht. Als kleine Website würde ich Projekte bezeichnen, die nicht mehr als hundert bis zweihundert einzelne Seiten haben. Damit sind keine automatisch generierten oder mit fremden Inhalten bestückte Websites gemeint, sondern eigener Content.

Je nach Websiteart muss man hier natürlich noch einmal unterscheiden, denn Onlineshops sind inhaltlich einfach anders aufgebaut als ein Blog. Klar dürfte aber sein, dass es sich um eine überschaubare Zahl an Artikeln bzw. Seiten handelt, die von einer einzelnen Person in einem absehbaren Zeitraum erstellt werden kann.

WordPress für kleine Websites

Wer eine kleine Website aufsetzen möchte, hat verschiedenste technische Möglichkeiten. Manche bevorzugen reines HTML, was besonders schnelle Websites ermöglicht, aber auch schwerer zu pflegen ist. Content-Management-Systeme bieten dagegen eine sehr einfache Möglichkeit, die Inhalte der Website zu pflegen und interaktive dynamische Inhalte einzubauen. Allerdings sind die meisten CMS-Lösungen viel zu mächtig und groß, um für kleine Websites sinnvoll zu sein. Das ist wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

WordPress bietet hier eine gute Balance zwischen Möglichkeiten und Benutzbarkeit. Es ist immer noch ein relativ schlankes CMS. Unter anderem durch die unzähligen Plug-ins bietet es aber auch sehr viele Möglichkeiten, besondere Funktionen umzusetzen und eine tolle Website zu erstellen, auch wenn man ganz alleine daran arbeitet. WordPress ist sicher nicht die einzige gute Lösung, um kleine Websites zu erstellen. Aber gerade für Einsteiger ist es eine sehr gute Wahl.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Entwickler Magazin Spezial Vol. 14: WordPress - "WordPress"

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579819342Mit kleinen Websites gegen große Konkurrenz bestehen
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