Alexander Meister adesso AG

WPF war und ist noch immer eine Technologie, mit der sich mächtige und moderne Desktopapplikationen entwickeln lassen!

Florian Tiefenbach adesso AG

Wir glauben, dass Microsoft mit der Universal Windows Platform langfristig auf einem sehr schönen und spannenden Weg ist, um vergangene Versäumnisse wieder gutzumachen und attraktiv zu bleiben.

Wir befinden uns im Jahr 2016 nach Christus. Die ganze Welt entwickelt Web-Apps und mobile Apps. Die ganze Welt? Nein! Eine von unbeugsamen Entwicklern bevölkerte Gemeinschaft hört nicht auf, dem Trend Widerstand zu leisten und entwickelt weiter klassische Desktopclients mit der Windows Presentation Foundation (WPF).

Einst als die Windows-Desktop-Frontend-Technologie gefeiert, scheint die Windows Presentation Foundation (WPF) momentan eher von der Bildfläche zu verschwinden. Es wurde und wird seit einigen Jahren mehr oder weniger kontrovers in einschlägigen Foren und Blogs debattiert, ob nun plattformübergreifende Webstacks die Zukunft sind oder performante, native mobile Anwendungen wohl das Rennen machen. Wieder andere lösen sich aus dem Schwarz-Weiß-Denken und sind davon überzeugt, dass es nur eine hybride Lösung aus beidem geben kann. Dabei fällt auf, dass man über die guten alten robusten Desktopapplikationen nur noch selten bis keine Diskussionen mehr in den Trendblogs findet. Impliziert das, dass Desktopanwendungen für die IT-Welt nicht mehr relevant sind oder gar aussterben?

Ganz klar, die Welt, in der wir Entwickler uns bewegen, dreht sich ziemlich schnell, und es bleibt die nächsten Jahre auf jeden Fall weiter spannend für uns: Welche Standards kommen und welche gehen? In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit der Frage, ob die WPF wirklich wie man es schon so oft gelesen hat ausstirbt oder ob sich neue Projekte mit dieser Technologie doch noch lohnen. Wir schauen auf verschiedene Faktoren und Meilensteine, die in den letzten Jahren relevant für die Technologie waren. Außerdem werfen wir einen Blick auf aktuell einflussreiche Themen und darauf, was in naher Zukunft eine Rolle für den Verbleib der Windows Presentation Foundation spielt.

Der Untergang?

Das Release von Windows 8 und die Tatsache, dass auf dem WPF-Team-Blog zwischenzeitlich für drei Jahre keine Einträge veröffentlicht wurden, hatten den Anschein erweckt, dass WPF dem Untergang geweiht sei. Mit dem Ablauf des WPF-Zertifikats (70-522) im Sommer 2015 hat Microsoft ein weiteres Indiz für diese These geliefert. Es gab zwar nie eine direkte Aussage von Microsoft zum Ende von WPF, aber auf implizite Art und Weise teilten sie den Entwicklern dennoch mit, keine weitere Mühe mehr in diese Plattform zu stecken.
Doch die gute Nachricht für alle WPF-Entwickler lautet: WPF ist nicht tot! – zumindest noch nicht. Im Folgenden schauen wir auf Faktoren, die zu dieser Annahme geführt haben.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Windows Developer 5.16 - "Alles nur Oberfläche?"

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237794WPF – ein gallisches Dorf?
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