Mobile Technology 1.14

Spy Phones

Erhältlich ab: Januar 2014
Umfang: 100 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Kaan Bludau, Daniel Bohr, Timm Bremus, Thomas Debusmann, Julia Eckelt, Carsten Eilers, Hans J. Even, Matthias Fischer, Christine Gaßler, Kevin Gerndt, Tam Hanna, Kore Nordmann

18,99 

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Business & Trends

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Der Personalmarkt im Mobile-Business-Sektor erfordert mehr, als nur passende Skills zu besetzen

Verwalteter Dateiaustausch
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Sprechen Sie Yakut?
Gedanken zur Internationalisierung von Apps

Mobile Usertypologie
Andere Nutzer, andere Sitten

Android

Android im Visier der Cyberkriminellen
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Windows Phone

Windows Phone wants you!
Die Chancen für Entwickler auf der Windows-Phone-Plattform stehen gut wie nie

Case Study

Make your City a better Place
Defekte Laternen, volle Mülleimer oder kaputte Bänke per Handy melden

Mobile Web

Ohne Konzeption läuft nichts
App-Entwicklung vorausschauend planen

Chamäleonlayout
Moderne Benutzeroberächen im Web 2.0

Offline First ohne Backend
Hoodie – True HTML5-Ofine-Apps

Feeling like a Rich Client
Single Page Applications mit ASP.NET Web API und Knockout

Der Bildquetscher
Eine Optimierung der Bildinhalte reduziert das Transfervolumen

Hardware

Spanische Fuchsjagd
Firefox-OS-Hardware im Check

„Es scheint etwas faul zu sein im Staate Mobilistan.“

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

und wieder ging ein Jahr. So schnell konnte man gar nicht schauen, wie 2013 an uns vorbeigerauscht ist. Mit all seinen Errungenschaften – und all den Enthüllungen, die wir lieber nicht präsentiert bekommen hätten. Und dann kommt Apple mit seinem iBeacon um die Ecke, und der geneigte Nutzer fragt sich, ob man in Cupertino wirklich nicht langsam ein Händchen für glücklicher gewählte Releasetermine entwickeln sollte. Aber darüber möchte ich gar nicht reden. Ebenso wenig wie über all die mobilen Alternativen – wie beispielsweise Firefox OS, um nur mal einen der prominentesten Vertreter zu nennen – die sich mittlerweile auf den Markt geschlichen haben. Über all die Themen werden Sie in dieser Ausgabe noch genug lesen.

Stattdessen möchte ich mich einmal ein wenig über malade Androiden und saure Äpfel auslassen. Beginnen wir mit dem einstigen Wunderkind im Mobile-Sektor: dem kleinen, grünen Senkrechtstarter namens Android. Eine Zeit lang schien es so, als könne Googles Betriebssystem durch nichts aufgehalten werden. Von Smartphones über Tablets bis hin zu Fernsehgeräten, Einplatinenrechnern oder gar Systemen in Autos – ein immenser Siegeszug stand Android bevor.

Natürlich gab es immer wieder kleinere Bugs, neue Versionen hatten oft genug mit mehr oder weniger auffälligen Problemen zu kämpfen. Doch die betrafen nur in den seltensten Fällen die Vorzeigehardware, die von Google selbst gepusht wird; ein Nexus schien immer sicher zu sein.

Dann aber schloss man sich mit dem roten Mach-mal-eine-Pause-Schokoriegel KitKat zusammen. Ein gelungener Marketing-Gag, keine Frage. Doch das Betriebssystem selbst scheint seitdem so unberechenbar wie ein Kleinkind auf postweihnachtlicher Zuckerüberdosis. Denn während ein Teil der User keine Probleme mit einem Update hat, treibt es andere an den Rand des Wahnsinns. Und die Probleme mit der Akkulaufzeit, die man ja mittlerweile von beinahe jedem Update egal welchen mobilen Betriebssystems kennt, sind das geringste Übel.

Schlimmer ist da die Tatsache, dass das GPS bei einigen Nutzern so gar nicht mehr funktionieren möchte. Einige Nutzer beschweren sich auch darüber, dass die Soundausgabe seit dem Update nur noch sehr leise ist – und seit dem zweiten Update von KitKat merkwürdig blechern klingt. Hinzu kommt, dass die Kamera- bzw. Bilder-App oft für unerklärliche Abstürze des Devices sorgt. Auf meinem Nexus 7 ist es sogar so, dass der Browser ab und an das Tablet auf Eis legt – da hilft nur noch ein Reset. Na ja, vielleicht sollte ich einfach weniger surfen.

Im anderen Lager sieht es allerdings auch nicht besser aus. Die Horrorgeschichten rund um iOS 7 könnten ganze Bücher füllen. Angefangen – natürlich – bei enormen Akkuproblemen, über gruselig ruckelige Animationen und einem bestenfalls gewöhnungsbedürftigen bonbonbunten Design; all das sind Dinge, die man als Mobile-Nutzer irgendwie ja schon gewohnt ist. Alles also wie immer. Nur noch viel schlimmer …

Denn dazu gesellten sich die für Apple schon beinahe typischen WLAN-Probleme, die in den letzten Jahren bei beinahe allen neuen Geräten und Betriebssystemen zum Standard zu gehören scheinen. Und auch auf sündhaft teurer iPhone-5-Hardware kann es zu einem bösen Displayflackern in der Foto- und Kamera-App kommen. In besonders fiesen Situationen kann das sogar im App Store passieren. Um die Sache abzurunden, kommen so viele Blackscreens hinzu, wie ich sie noch nie auf einem Apple-Device hatte.

Es scheint also etwas faul zu sein im Staate Mobilistan. Manchmal scheint es, als wären es nur wir Entwickler, die die Fahne der Qualität schwenken. Wollen wir hoffen, dass sich das Blatt in Zukunft wieder zum Besseren wendet.

In eigener Sache

Eine Kleinigkeit habe ich aber noch, um Ihnen den Start ins Jahr noch etwas zu versüßen: Mobile Computing, die Cloud … nur zwei Beispiele, wie sich die IT in den letzten Jahren verändert hat und Entwickler immer stärker in den Fokus gerückt wurden. Um den Überblick in dieser Landschaft zu behalten, haben unsere Kollegen des Buchverlags entwickler.press eine Auswahl der wichtigsten Themen und Artikel des vergangenen Jahres zusammengefasst und in der Sonderedition „Software Development Trends“ veröffentlich. Es zeigt wegweisende Trends aus den Bereichen Next Web, Development, App World, Future IT und Geek Stuff, mit denen wir uns allen in 2014 beschäftigen sollten. Alle Informationen dazu finden Sie unter http://bit.ly/1bK1SCE.

Es bleibt mir nichts weiter, als Ihnen einen guten Start in ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2014 zu wünschen. Wir lesen uns!

Ihr
Tom Wießeckel, Redakteur
@MobileTechMag


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