Mobile Technology 3.11
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Rockstar Blackberry

Erhältlich ab: Juli 2011
Umfang: 100 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Johannes Borchardt, Florian Detig, Dominic Frei, Ekkehard Gentz, Sven Haiges, Tam Hanna, Joachim Himmelreich, Marja-Liisa Jöckel, Carsten Kress, Christian Langowski, Andreas Pihan, Christoph Schweda, Jürgen Telkmann, Sebastian Wastl


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Es braucht viele Entwickler mit vielen tollen Ideen.


Liebe Leserinnen und Leser,


endlich sind wir im Sommer angekommen. Zugegeben, bis jetzt könnten wir noch in Rudi Carrells "Wann wird‘s mal wieder richtig Sommer?!" einstimmen, aber ich will mal nicht so kleinlich sein. Tatsache ist, dass diese Jahreszeit eines ganz deutlich beweist: Es gibt kein sozialeres Gerät als ein Smartphone. Oder bemerken Sie nicht auch, wie in jedem Café, an jedem Badesee und in jedem Park das aktuellste Foto der Umgebung mit dem Freundeskreis geteilt wird – natürlich mithilfe der mobilen Helferlein? Die „mobile Revolution“ brauche Ich also gar nicht mehr zu propagieren; es ist an der Zeit, weiter zu denken. Viel weiter.
So geht es auch den Herstellern. Und dabei meine ich nicht die Hardware-, sondern die Softwarehersteller. Was braucht es, um eine möglichst breite Käuferschicht anzusprechen? Apps natürlich. Eine möglichst große Auswahl muss es schon sein, wenn man vorne mitspielen möchte. Und was braucht man dazu? Entwickler natürlich. Viele Entwickler mit vielen tollen Ideen. Apple und Google sind im Prinzip schon gut dabei … und die anderen? Nun, die müssen nachziehen und stürzen sich dabei auf eine vollkommen neue Zielgruppe: Webentwickler.
So hat Microsoft beispielsweise bei der Vorstellung von Windows 8 vor allem die Fähigkeiten in den Bereichen HTML5, CSS3 und JavaScript in den Vordergrund gestellt; den Aufschrei in den Reihen der .NET- und Silverlight-Entwickler hätten Sie hören sollen! Auch das kommende Update von Windows Phone 7 – Mango (mehr dazu lesen Sie in dieser Ausgabe) – stärkt dem hauseigenen Browser den Rücken. Das ist zwar längst überfällig, kommt aber immerhin noch nicht zu spät. Darüber hinaus ist webOS so ein Kandidat, der sich vornehmlich bei Webentwicklern einschmeicheln möchte – mit mehr oder weniger großem Erfolg, wie das Developer Scoreboard (http://bit.ly/m360_webOS) verrät. DieFähigkeiten im Umgang mit aktuellen Webtechnologien sind bei der Konkurrenz teilweise deutlich stärker ausgeprägt. Wie dem auch sei, es zeigt sich, dass man in Reihen der Hersteller mobiler Betriebssystemegewillt ist, sich einem neuen, schier unerschöpflichen Markt an Entwicklern zu öffnen.
Davon abgesehen bleiben die anderen natürlich nicht stehen: Apple und Android bewegen sich langsam aber sicher in Gefilden, wo es vor allem darum geht, ein möglichst breites Spektrum an Hardware zu bedienen – und das mit vielen nützlichen Features. Bei iOS bedeutet das, sich von den Vorzügen Androids inspirieren zu lassen, während man sich im Falle von Android auf die Bekämpfung der Fragmentierung stürzt. Das Wundermittel trägt den Titel „Ice Cream Sandwich“. Passend zur Jahreszeit.
Es steht uns also ein heißer Sommer bevor: Man buhlt nicht mehr nur um Käufer, sondern auch um Entwickler. Ein Umstand, den wir übrigens auch im Herbst mit der MobileTech Conference 2011 in Mainz Rechnung tragen. Dort stehen wie immer Entwickler wie Sie im Mittelpunkt, die mit ihren innovativen Ideen dafür sorgen, dass im Park liegende Nutzer noch mehr aus ihren Geräten herausholen können. In gewisser Weise sind Sie es also, die für die heiße Zeit sorgen – jetzt wäre es nett, wenn Sie auch noch für das passende Wetter sorgen würden …



In diesem Sinne: Vielen Dank und viel Spaß bei der Lektüre von „Mobile Technology“.



Tom Wießeckel
Redakteur



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