Mobile Technology 3.12
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Ticktack Android

Erhältlich ab: Juni 2012
Umfang: 100 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Oliver Beyer, Susanne Braun, Björn Eggstein, Carsten Eilers, Peter Friese, Ekkehard Gentz, Gerrit Grunwald, André Gutwirth, Tam Hanna, Andreas Hölzl, Christian Kahlo, Daniel Kurka, Ralf Wondratschek

MAGAZIN


Zahlen und Fakten


Kolumne: Mobile Welten
Galaxy S III, iOS 6 und Microsofts Tablet


App-Empfehlungen


Zu Besuch beim BlackBerry 10 Jam
von Ekkehard Gentz


Der Mobile Day auf der webinale 2012


ANDROID


Zeiterfassung goes Android
Hintergrundservices in Android – eine Case Study
von Susanne Braun


Android not unplugged
Von Android, dem neuen Personalausweis und einer USB-Schnittstelle
von André Gutwirth, Christian Kahlo und Rald Wondratschek


iOS


Big iOS Data
NoSQL auf iOS-Devices
von Peter Friese


BUSINESS & TRENDS


Sparkasse mobil
Mobile Device Management
von Oliver Beyer


„Microsoft muss gegen Ende des Jahres ganz stark kommen, denn sonst ist Microsoft tot.“
Interview mit Jochen Glaser (MeLLmo Inc.)


MOBILE WEB


Vom Webinterface zur Web-App
Implementierung eines mobilen Clients mit jQuery Mobile
von Björn Eggstein


Das gewisse App-was
HTML5 Custom Controls und Sencha Touch
von Gerrit Grunwald und Andreas Hölzl


ROUND-UP


GWT wird mobil
Mobile HTML5-Anwendungen in Java
von Daniel Kurka


MeeGo heißt jetzt Tizen
Samsung belebt MeeGo wieder
von Tam Hanna


Mobile Geräte im Visier
Mobile Security auf den Sicherheitskonferenzen
von Carsten Eilers


Es ist alles beim Alten – das Mobile-Universum expandiert.


Liebe Leserinnen, liebe Leser,


da soll sich noch einmal jemand beschweren … während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in Berlin auf der iOS DevCon; das Fenster ist offen, Straßenmusikanten feiern ein Fest und ich überlege mir, welche Themen ich besprechen soll. Nicht, dass es keine gäbe, eher das Gegenteil ist der Fall. Aber lassen wir die letzten zwei Wochen Revue passieren.


Da war Apples WWDC, auf der unter anderem auch iOS 6 vorgestellt wurde. Gerade eben habe ich mit einigen Entwicklern gesprochen, die damit schon im Rahmen der Möglichkeiten experimentiert haben. Was soll ich sagen? Der Tenor ist einhellig: spannende Features warten da auf Entwickler. Vor allem die Tatsache, dass nicht mehr nur Twitter tief ins System integriert ist, stößt auf viel Gegenliebe.


Eine Woche später schlug dann die Stunde Microsofts. Okay, von der Hardware einmal abgesehen – ein Tablet mit Lüfter in der „großen“ Version hat wahrscheinlich nicht nur bei uns in der Redaktion für viele schmunzelnde Gesichter gesorgt – sind die Pläne der Redmonder durchaus sehenswert. Windows Phone 8 bietet ausgeklügelte Funktionalitäten. Die müssen natürlich ihre Praxistauglichkeit noch unter Beweis stellen; mit Windows RT hat Microsoft ein großes Killerargument auf seiner Seite: es ist beinahe schon gleichgültig, in welcher Sprache man beheimatet ist, native Apps lassen sich beinahe mit allen wichtigen entwickeln.


Als ob das nicht genug wäre, war am 27. Juni die Auftaktkeynote zur Google IO. Android 4.1, Codename Jelly Bean, war der große Hingucker. Ein neues UI nicht nur für die Suche, die, ganz nebenbei, mit der neuen offlinefähigen Voice Search und Google Now ebenso fantastische wie beängstigende Features spendiert bekommen hat, war nur eines von vielen Highlights. Ein Thema, das uns in der nächsten Ausgabe auch intensiv beschäftigen wird; schließlich war mit einem derart frühen Veröffentlichungstermin kaum zu rechnen. Übrigens wurde auf der IO auch neue Hardware vorgestellt, zum Beispiel das Nexus 7 – ein Sieben-Zoll-Tablet, das nun einen Teil der großen Nexus-Familie repräsentiert. Es gibt jetzt ein Smartphone, ein Tablet und ein Social-Entertainment-System, Nexus Q.


Das Nexus 7 ist eine deutliche Kampfansage. Nicht etwa gegen Apple – zumindest nicht so offensiv wie gedacht, sondern gegen einen ganz anderen Konkurrenten, der Googles Android für seine eigenen Pläne nutzt: Amazon. Denn das war die eigentliche Überraschung für mich, dass Amazons Kindle Fire in Amerika den Markt für Android-Tablets dominiert – mit über 50 Prozent Marktanteil. Und dass sie den Markt „nur“ in Amerika dominieren, liegt ganz klar daran, dass das Gerät eben nur dort erhältlich ist. Nicht auszudenken …


Es ist also alles wie gehabt, das Mobile-Universum expandiert, und ein Ende ist nicht in Sicht. Aber was erzähle ich das Ihnen? Sie halten die aktuelle Ausgabe des Mobile Technology schließlich nicht umsonst in Händen!


In diesem Sinne: viel Spaß bei der Lektüre.


Ihr Tom Wießeckel
Redakteur



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