10 gute Gründe für Cloud Computing
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Hanu Kommalapati, Senior Technical Director bei der Microsoft Corp., hat einen Artikel über den Nutzen von Cloud Computing aus Sicht des Software-Entwicklers veröffentlicht. Wir fassen das Wichtigste

Hanu Kommalapati, Senior Technical Director bei der Microsoft Corp., hat einen Artikel über den Nutzen von Cloud Computing aus Sicht des Software-Entwicklers veröffentlicht. Wir fassen das Wichtigste zusammen:

1. Sammlung von Managed Services Der Entwickler, welcher die Cloud Services nutzt, braucht sich nicht um die Implementierung und den Betrieb dieser zu sorgen. Zu diesen Managed Services gehören beispielsweise Archivierung, Queuing, Cache, Datenbank (relational und nicht-relational), Sicherheit und Integration. Dies kann Zeit und Geld bei der Sofware-Entwicklung sparen.

2. Beschleunigung der Innovation durch Self-Service Entwickler können ihre Ideen implementieren, ohne sich Gedanken über Infrastruktur oder Kapazität der vorhandenen Services zu machen. In der Praxis sind Überlegungen zu IT-Infrastruktur oder Datenbank-Persistenz sehr zeitaufwändig. Man braucht eine vorbereitete Entwicklungsumgebung schon vor dem ersten Deployment einer simplen Applikation wie „Hello, world!“.

3. Agile Applikations-Sicherheit Manche Cloud-Anbieter liefern Access Control Services zur Authentifizierung und Authorisierung von Applikationen für verschiedene OpenID Provider (z. B. Microsoft Live, Google ID, Facebook oder Twitter) im Internet. Damit spart sich der Entwickler die manuelle Erstellung von Quellcode, um auf diese Dienste zuzugreifen.

4. Hybride Cloud- und Multi-Enterprise Applikationen Cloud Plattformen, wie zum Beispiel PaaS (Platform-As-A-Service), unterstützen die Konsistenz bei der IT-Architektur und die Standardisierung von Netzwerk- und Wire-Protokollen bei Service Deployments. Aus Deployment-Sicht gibt es verschiedene Möglichkeiten die Cloud zu nutzen. Der Aufwand für Netzwerk-Konfiguration, Infrastruktur- und Kapazitäts-Planung kann dabei reduziert werden.

5. Schnelle Bereitstellung neuer Funktionalitäten für Cloud-Lieferanten Unternehmen, die neue Features für die Cloud liefern, können dies schneller tun als mit den gewöhnlichen Upgrades von Software-Packages. Dies liegt an der standardisierten Hardware- und Software-Plattform innerhalb der Data Centers des Cloud Providers. Entwickler können damit schneller auf neue Features zugreifen und sie in ihren Anwendungen nutzen.

6. Up-to-date Anwendungs-Plattformen Entwickler brauchen für ihre Arbeit die neuesten Technologien und Services. Bei der heutigen Situation in Unternehmen bremsen alte Betriebssysteme und Anwendungs-Plattformen dies aus organisatorischen Gründen aus. Durch die Cloud können Entwickler mit den neuesten Trends am Ball bleiben und neue Frameworks und Services ausprobieren.

7. Erweiterte Widerverwendbarkeit von Services Die Kapazitätsplanung ist oft ein Problem für die Widerverwendbarkeit von Applikationen. Aus Budget- oder Termin-Gründen können Entwickler oft nicht ausreichend auf die Skalierbarkeit bei ihren Anwendungen achten. Cloud Services bieten eine Lösung für dieses Problem, indem die Service-Instanzen mittels Konfiguration erhöht werden. Ein Re-Design des Service bleibt allerdings weiterhin Teil der Software-Entwicklung.

8. Lösungsflexibilität Softwarehersteller (ISV), die ihre Anwendungsprogramme unabhängig von den Anbietern gängiger Software-Plattformen wie z. B. Microsoft, IBM, SAP und Oracle entwickeln und vermarkten, können ihre Produkte in der Cloud anbieten. Das Cloud-Geschäftsmodell Data-As-A-Service stellt Datasets durch Industrie-standardisierte Protokollen zur Verfügung. Software-Entwickler können diese Data Services nutzen, um Inkompatibilität bei Netzwerk- und Wire-Protokollen zu beseitigen.

9. Entwickler-Skills für Cloud-Anwendungen fördern Einer der Erfolgsfaktoren der Cloud-Plattform ist die Developer Community. Die Flexibilität der Plattform erlaubt vorhandene Developer-Skills in Java und .NET weiterhin zu nutzen. Ausserdem lassen sich server-basierte Web-Anwendungen und Web Services mit wenigen Änderungen in die Cloud portieren.

10. Systemunabhänigkeit von Cloud-Lösungen Eine nicht optimale Einbeziehung der IT-Infrastruktur in die Entwicklung einer Anwendung kann zu einem Flop führen. Entwickler müssen einen erheblichen Programmieraufwand betreiben, um dieses Risiko gering zu halten. Die Cloud-Umgebung erlaubt dem Entwickler, sich auf die Funktionalität bei der Programmierung zu konzentrieren und gleichzeitig skalierbare und zuverlässige Applikationen zu liefern.

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