10 gute Gründe für Visual Studio 2012
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Visual Studio 2012 und das .NET Framework 4.5 sind da. Doch lohnt es sich für Sie tatsächlich, auf die neuste Version der Microsoft-IDE umzusteigen oder sollten Sie lieber bei Ihrer altbekannten Entwicklungsumgebung bleiben? In seinem MSDN-Blog listet Jason Zander einige gute Gründe für den Umstieg auf Visual Studio 2012 auf. Die zehn besten darunter möchten wir Ihnen hier präsentieren.

1. In Visual Studio 2012 gibt es Templates, Design-, Testing- und Debugging-Tools zur Entwicklung für Windows 8. Auch Blend zum Erstellen von Windows Store Apps mit HTML, CSS und XAML wurde in die IDE integriert.

2. Um die Web-Entwicklung zu verbessern, wurden die neusten Entwicklungen in ASP.NET in Visual Studio 2012 integriert. Dazu zählen neue Templates, Verbesserungen im HTML und CSS Editor, und ein Page Inspector. Der JavaScript Editor kann jetzt auch IntelliSense und hat einen neuen DOM Explorer.

3. Wenn demnächst Windows Phone 8 und das dazugehörige Software Development Kit (SDK) erscheinen, wird es auch die entsprechenden Tools für Visual Studio 2012 geben. Dazu zählen ein Express SKU sowie ein kostenloses Plugin für Visual Studio 2012 Pro und höher.

4. Die Entwicklung für Windows Azure wird mit Visual Studio 2012 verbessert. Optimierungen gibt es hier vor allem im Cloud Tooling – neu sind Templates, Optionen zur Veröffentlichung sowie Distributed Caching.

5. Visual Studio 2012 enthält einige Tools zur Entwicklung von Business-Anwendungen. Dazu zählen neue Templates für Site Columns und Silverlight Web Pages, neue Optionen zur Erstellung von SharePoint-Seiten und ALM Features wie Performance Profiling, Unit Testing und IntelliTrace. Mit dem überarbeiteten App-Modell für Office und SharePoint 2013 kann man außerdem Apps in der Cloud hosten.

6. Mit den neuen Grafik-Tools in Visual Studio 2012 lassen sich Spiele und andere 3D-Anwendungen entwickeln. Sie machen das Debugging von DirectX-Grafiken sowie das Design und Coding von DirectX Shaders möglich. Grafik Assets kann man jetzt auch inspizieren und verändern.

7. In Sachen Performance, Zuverlässigkeit und Stabilität hat Visual Studio 2012 einige Verbesserungen erfahren, vor allem in Bereichen wie der Toolbox, beim Tippen und Editieren, beim Debugging und der Ladezeit. Auch an der Abwärtskompatibilität hat man gearbeitet. So kann man weiterhin mit Kollegen kollaborieren, die Visual Studio 2010 SP1 nutzen.

8. Visual Studio 2012 soll, so Microsoft, eine höhere Produktivität ermöglichen. Passend zu den restlichen neuen Produkten hat das VS-UI ein neues Look&Feel bekommen: Die Toolbars wurden vereinfacht, die Anzahl der Tabs reduziert. Die Idee: man soll sich voll und ganz auf den Code konzentrieren können. Mit dem Quick Launch kann man die IDE außerdem nach bestimmten Menüs oder Befehlen durchsuchen.

9. Neue Testing-Tools sollen die Code-Qualität der Visual-Studio-Entwickler verbessern. So wurden der Microsoft Test Manager 2012 und das Lab Management überarbeitet. Auch Unit Testing Frameworks von Drittanbietern, wie beispielsweise xUnit.net oder NUnit, lassen sich integrieren.

10. Visual Studio 2012 beinhaltet Tools, die agile Methoden in Entwickler-Teams fördern könnten. Der Team Foundation Server 2012 bietet in diesem Zuge Möglichkeiten, Sprints zu planen und die Fortschritte des Teams nachzuverfolgen.

Haben Sie sich schon entschieden, Visual Studio 2012 zu nutzen? Wenn ja, aus welchen Gründen? Und wenn nein: Wieso nicht?

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