JS1k ist wieder da – mit neuen Herausforderungen!

1K to rule them all
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Eine Sprache, 1 Kilobyte JavaScript-Code und zum Teil unglaubliche Demos; das ist JS1k. Der Wettbewerb ruft erneut zum mitmachen auf – und bietet komplett neue Herausforderungen.

Die Älteren unter uns erinnern sich sicherlich noch an die grausige Zeit vor zum Glück schon vielen Jahren, in denen man pünktlich zur Wintersaison auf den Websiten dieser Welt Schneeflöckchen über den Inhalt hat rieseln sehen. Damals galt JavaScript als das personifizierte Böse. Heute hingegen ist es auf einem Level angekommen, in dem sich Entwickler aus allen Bereichen damit beschäftigen müssen.

JavaScript ist längst über den Status der belächelten Sprache hinausgewachsen. Es mag eine steile Lernkurve besitzen, Entwickler aus anderen Sprachen mögen an den Konzepten der Sprache verzweifeln und seine schlechten Seiten mögen durchaus so stark sein, dass man Bücher hervorheben sollte, die sich mit den guten Seiten beschäftigen. Das aktuelle Standing der Sprache beweist jedoch, dass man da durch muss, wenn man Teil des Spiels sein will.

Less Code, More Fun

Wie viel Power in der Sprache steckt, zeigt ein Wettkampf, der dieses Jahr seinen fünften Geburtstag feiert: JS1k. Ziel ist es, eine möglichst eindrucksvolle Demo in 1.024 Byte JavaScript-Code zu verpacken.

The object of this competition is to create a cool JavaScript „application“ no larger than 1k. Starting out as a joke, the first version ended with a serious amount of submissions, prizes and quality.

Es spielt dabei keine Rolle, ob der Code lesbar oder gar wartbar ist, man muss sich also auch keine Gedanken wegen Crockfords Zorn machen – der muss lediglich in einem dafür vorgesehenen Shim funktionieren.

Die Regeln des Spiels

Die Regeln des Spiels sind denkbar einfach: Der Code darf in der klassischen Variante nicht größer sein als 1 Kilobyte, er darf keinerlei externe Bibliotheken einbinden, er muss im einem Canvas-zeichnenden Shim auf dem Firefox 26 und Chrome 32 laufen und die vierköpfige Jury, die dieses Jahr aus Angelina Fabbro, Mathieu Henri, Angus Croll und Steven Wittens besteht, überzeugen.

Wie eingangs bereits erwähnt, gibt es in diesem Jahr allerdings neue Herausforderungen. Die eben beschriebenen Voraussetzungen entsprechen dem klassischen JS1k-Contest, daher auch der Name „classic“. Daneben gibt es die beiden Experimente „++“ und „webgl“.

Ersteres ist schnell erklärt: Statt des bisher üblichen einem Kilobyte hat man im ++-Contest 2 Kilobyte für seinen Code zur Verfügung. Betrachtet man die bisherigen Demos, die auf der Website aufgelistet sind, lässt das Großes erwarten.

Zum webgl-Contest heißt es indes: „The webgl compo is another experiment where you get a slightly bigger boilerplate specifically for webgl. It’s okay if the webgl compo turns into a shader contest. I will evaluate the new compos afterwards.“ Vor allem in diesem Bereich darf man gespannt sein, was sich die Community ausdenken wird.

Start Your Engines!

Wer neugierig geworden ist, hat jetzt noch bis zum 31. März 2014, 23:59 CET Zeit, sein Projekt einzureichen. In den offiziellen Regeln findet ihr alle Rahmenbedingungen sowie einige Tipps, die euch das Leben erleichtern können. Und die kann man brauchen – immerhin gilt es, gegen eindrucksvolle (und leider auch zeitfressende) Demos wie den Repulsion playground, Flower Warfare oder den Lonely Planet Lander anzutreten.

Na dann … viel Glück!

Aufmacherbild: Enter To Win! note with pen on yellow background von Shutterstock / Urheberrecht: Sampien

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