Interview mit Sebastian Springer

"2014 wird hoffentlich das Jahr der Echtzeit-Applikationen"
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Das Jahr neigt sich dem Ende und wir blicken zusammen mit Experten aus allen Bereichen der IT zurück: Was waren 2013 die heißen Themen, was wurde Hype und was dürfen wir für 2014 erwarten? Diesmal gibt uns Sebastian Springer seinen persönlichen Jahresrückblick und einen Ausblick auf 2014.

PHP Magazin: Was war deiner Meinung nach das heißeste Thema 2013?

Sebastian Springer: Das heißeste Thema war für mich die Weiterentwicklung von JavaScript. Das langsame Erwachsenwerden von Node.js und die Verbreitung von Werkzeugen, die den Umgang mit Abhängigkeiten erleichtern, wie zum Beispiel Composer, NPM und Bower.

PM: … und welches Thema wurde dem Hype nicht gerecht?

Sebastian: Backbone.js hat seinen Zenit mittlerweile anscheinend etwas überschritten. Vom letzten größeren Update war ich etwas enttäuscht. Da ist keine wirkliche Bewegung mehr erkennbar.

PM: Was glaubst du, welche Technik oder Technologie wurde 2013 besonders unterschätzt?

Sebastian: Ich glaube, dass die Architektur von JavaScript-Applikationen nach wie vor unterschätzt wird. Frameworks wie AngularJS schlagen den richtigen Weg ein, aber es ist noch ein ganz schönes Stück bis zum Ziel.

PM: Abschließend natürlich die Frage: was wird 2014 besonders heiß? Was müssen wir besonders im Auge behalten?

Sebastian: Was wird 2014 besonders heiß? Na das Klima natürlich – globale Erwärmung und so … (nein, das ist keine seriöse Antwort).

2014 wird hoffentlich das Jahr der Echtzeit-Applikationen, das Jahr von Node.js 1.0 und ganz viel Spaß mit AngularJS. Und natürlich wird es wieder tausende neuer JavaScript-Frameworks geben, die man an verregneten Wochenenden ausprobieren muss.

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