3 Gründe warum Sie sich von Windows XP verabschieden sollten
Kommentare

Obwohl Windows XP mittlerweile schon über zehn Jahre auf dem Buckel hat, darf es sich immer noch das am weitesten verbreitete Betriebssystem der Welt nennen. Doch mit der anstehenden Veröffentlichung

Obwohl Windows XP mittlerweile schon über zehn Jahre auf dem Buckel hat, darf es sich immer noch das am weitesten verbreitete Betriebssystem der Welt nennen. Doch mit der anstehenden Veröffentlichung der inzwischen dritten Windows-Version seit XP kommen so einigen IT-Verantwortlichen die Zweifel: Wird es nicht vielleicht doch langsam Zeit, sich von diesem zwar immer noch gut funktionierenden, aber zugegebenermaßen doch leicht veralteten Betriebssystem zu verabschieden?

Gleich zwei Marktanalysten haben sich mit dieser Fragestellung beschäftigt – Gartner Inc. in dem Webinar „The Big Migration: Windows 7 and Office 2010“ und IDC in einem von Microsoft beauftragten White Paper. Dabei sind beide Analysten zu demselben Schluss gekommen: Für Unternehmen wird es höchste Zeit, Windows XP durch einen seiner Nachfolger zu ersetzen.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand:

  1. Windows XP verursacht zusammengerechnet mehr Kosten als Windows 7, teilweise sogar fünf Mal so viel. Das hat IDC durch die Befragung neun verschiedener mittlerer bis großer Unternehmen herausgefunden.
  2. Der Extended Support für Windows XP endet am 8. April 2014. Wer das Betriebssystem danach weiter mit Custom Support nutzen möchte, muss mit Software Assurance im ersten Jahr 200.000 US-Dollar auf den Tisch legen, ohne sogar 500.000 US-Dollar. Da das Deployment eines kompletten Betriebssystems sechs bis zwölf Monate in Anspruch nehmen kann, wird es bald Zeit, mit der Migration zu beginnen.
  3. Auch Software-Hersteller unterstützen das zehn Jahre alte Betriebssystem immer weniger. Laut Gartner werden 2013 schon 60 Prozent aller Firmen mindestens ein neues Release haben, das Windows XP nicht mehr unterstützt.

Beide Unternehmen empfehlen, bei der Migration weder auf den direkten XP-Nachfolger Windows Vista zurückzugreifen, noch auf Windows 8 zu warten. Stattdessen sei Windows 7 das Betriebssystem der Wahl – schließlich endet der Support hierfür erst im Januar 2020. Windows 8 hingegen dürften die meisten Organisationen komplett überspringen. Nach dem Deployment zu Windows 7 werden sie laut Gartner erst 2015 wieder über eine neue Migration nachdenken – und dann steht das noch ausgefeiltere Windows 9 sicherlich bereits in den Startlöchern.

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -