30.000 Windows 8 Tablets an japanische Versicherungsgesellschaft verkauft
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Die japanischer Versicherungsgesellschaft Meiji Yasuda Life Insurance Company wird seine rund 30.000 Mitarbeiter mit Windows 8 Tablets ausstatten. Dies wurde jetzt in übereinstimmenden Berichten von Fujitsu und Microsoft bekannt

Die japanischer Versicherungsgesellschaft Meiji Yasuda Life Insurance Company wird seine rund 30.000 Mitarbeiter mit Windows 8 Tablets ausstatten. Dies wurde jetzt in übereinstimmenden Berichten von Fujitsu und Microsoft bekannt gegeben. Bereits im September soll die Migration auf die neuen Geräte beginnen.

Nach den vom IDC veröffentlichten Quartalszahlen kommt die Nachricht des Abschlusses mit der Versicherungsgesellschaft gerade recht, denn mit den rund 30.000 Bestellungen der Spezialanfertigungen bei Hersteller Fujitsu handelt es sich um den bisher größten Roll-Out von Windows 8 Tablets. Während Apple und Google den Markt mit einem Anteil von insgesamt 95,1 Prozent beherrschen, nutzten lediglich 4 Prozent der im zweiten Quartal 2013 verkauften Tablets das Windows-Betriebssystem. Nun sollen die Tablets die angestaubten Rechner mit Windows XP in den Büros der Verkäufer ersetzen und Microsoft zu einem größeren Marktanteil verhelfen.

Die Spezialanfertigungen der Tablets bieten den Mitarbeitern dabei neue Möglichkeiten in der Ausübung täglicher Arbeitsabläufe. Wurden Verträge beispielsweise bisher auf einem Desktop-PC aufgesetzt und anschließend zur Unterzeichnung ausgedruckt, erlauben die Tablets nun eine handschriftliche Eingabe, wodurch Verträge direkt auf dem Tablet unterschrieben und anschließend abgespeichert werden können. Dies bedeutet auch, dass Vertreter in Zukunft weniger stark an ihre Büros gebunden sind.

Wenn der Deal mit Meiji Yasuda auch ein wichtiger Schritt für Microsoft in der Etablierung der Windows 8 Tablets ist, so ist dennoch klar, dass in Zukunft weitere Unternehmen von dem mobilen Betriebssystem überzeugt werden müssen. Ein Problem könnte dabei ein, dass viele Unternehmen bereits von Windows XP auf neuere Betriebssysteme umgesattelt haben und jetzt (noch) keine Notwendigkeit sehen, einen Umstieg auf mobile Endgeräte zu finanzieren. Hoffnung bereitet allerdings die immer noch hohe Anzahl von XP-Nutzern, die nach dem Auslaufen des Supports einen Wechsel zu Windows 8 in Betracht ziehen könnten. Die Aufgabe Microsofts wird es daher sein, diese Nutzer vom eigenen Konzept zu überzeugen, um die Unternehmen nicht an die Konkurrenten Apple oder Google zu verlieren.

 

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