5 typische Fehler beim Mobile-UX-Design – und wie man sie vermeidet
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Als Anbieter einer App freut man sich natürlich erstmal über hohe Downloadzahlen – zumindest, bis einem aufgeht, dass nur ein kleiner Teil der Downloads auch tatsächlich in aktive User umgewandelt werden.

Was folgt, ist meist die große Ernüchterung und die Frage, wie sich solche Probleme vermeiden lassen. Robin Schwartz gibt einige Tipps, was für das Mobile-UX-Design wirklich wichtig ist und welche Fehler man bei der Erstellung unbedingt vermeiden sollte.

5 typische Fehler beim Mobile-UX-Design

Meist liegt es nicht an der eigentlichen Entwicklung einer App, die darüber entscheidet, ob die User, die sie heruntergeladen haben auch tatsächlich nutzen. Natürlich spielt sie für den Erfolg einer App auch eine wichtige Rolle, allerdings ist es vor allem die User Experience, die beim Erfolg (oder Misserfolg) den Ausschlag gibt.

Für App-Entwickler heißt das also, den typischen UX-Stolpersteinen beim App-Design aus dem Weg zu gehen, um User – und damit Conversion – zu generieren. Doch was sind überhaupt typische UX-Fehlerquellen bei der App-Erstellung? Robin Schwartz nennt die folgenden fünf No-Gos beim Mobile-UX-Design:

Fehler 1: Testen überspringen

Das Sprichwort „Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht“ gilt auch für die App-Entwicklung. Man selbst kennt seine App natürlich in- und auswendig, doch nur weil man selbst genau weiß, was wie funktioniert, ist das beim eigentlichen Nutzer meist längst nicht der Fall.

Darum ist es unerlässlich, seine App von anderen Usern testen zu lassen, ihre Eindrücke festzuhalten und mögliche Fehlerquellen möglichst frühzeitig auszumerzen. Dazu sollte man vor allem die drei Komponenten Netzwerkumgebung, Device Targets und Testtypen bedenken.

Fehler 2: Annehmen, dass User wissen, wie die Navigation funktioniert

Der erste Eindruck zählt – insbesondere in einem so konkurrierenden Markt wie dem App-Markt. Darum muss die User Experience für diesen ersten Eindruck optimiert und nicht einfach angenommen werden, dass ein User weiß, wie eine App funktioniert. Guidelines oder Tutorials, etwa mithilfe von Inline-Hinweisen oder Screen-Overlays, können dabei helfen, User mit der App vertraut zu machen und so verhindern, dass sie die App verlassen, weil sie sie nicht bedienen können.

Fehler 3: Mobile UX und Web UX miteinander verwechseln

Eigentlich sollte es offensichtlich sein: die Mobile Experience ist anders, als die User Experience im Web, weil User anders mit einem mobilen Devices interagieren. Das muss auch beim App-Design im Hinterkopf behalten werden, gerade, was die Gestaltung des User Interfaces angeht. Vor allem die Displaygröße, die Navigation und das Nutzerverhalten spielen dabei eine wichtige Rolle; zudem sind nicht alle Desktop-User mit der Bedienung über Touch vertraut.

Fehler 4: die Erstellung eines optimierten Checkout-Prozesses zu vernachlässigen

Insbesondere für Apps, über die Transaktionen stattfinden – sei es der Einkauf von Kleidung oder Bonuspunkte in Online-Spielen – ist ein optimierter Checkout-Prozess unerlässlich. Die User Experience des Nutzers muss an dieser Stelle möglichst einfach und unkompliziert sein, denn sonst verlassen viele User die App, ohne den Kauf abzuschließen.

Die Navigation, die Call-to-Action-Button und die Anzahl der benötigten Schritte bis zum erfolgreichen Kaufabschluss sollten darum möglichst eindeutig gehalten werden. Genauso tragen verschiedene Bezahloptionen zu einem reibungslosen Ablauf des Checkout-Prozess bei.

Fehler 5: Die UX nicht richtig überwachen

Es gibt zahlreiche Analyse-Tools, mit denen sich sowohl die grundlegenden Metriken der App, als auch die User Experience messen lassen. Diese Einblicke sind besonders wichtig, um Fehlerquellen zu lokalisieren und zu beheben.

Delivering a great mobile UX design should be your goal if you want your app to stand out.

Das UX-Design ist laut Robin Schwartz also ein wichtiger Bestandteil, um Downloads in aktive User zu konvertieren. Vermeidet man die hier genannten typischen Fehler beim Mobile-UX-Design, sollten also bald nicht nur die Download-Zahlen, sondern auch die Zahlen der aktiven Nutzer stimmen und so für eine erfolgreiche App sorgen.

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Aufmacherbild: Responsive web design on mobile devices phone, laptop and tablet pc von Shutterstock / Urheberrecht: scyther5

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