10 Tipps für mehr Produktivität im Arbeitsalltag
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Sich auf eine vorliegende Arbeitsaufgabe zu konzentrieren, ist manchmal bereits eine Schwierigkeit in sich selbst. Gerade für Menschen, die von zuhause aus arbeiten, kann es schwierig sein, den Fokus auf anstehende Projekte zu legen, wenn es eine Vielzahl an Dingen gibt, die einen ablenken – sei es Hausarbeit, Termine oder das Telefon, das nicht stillstehen will. Natürlich leidet darunter schnell die Produktivität. Mathias Meyer hat darum 10 Tipps verfasst, die zeigen sollen, was Entwickler tun können, um produktiv zu bleiben.

Planung ist alles

Es ist fast unmöglich, produktiv zu arbeiten, wenn man keinen Überblick über anstehende Aufgaben und Deadlines hat. Zwar wird einiges an Arbeit erledigt, nicht immer wird jedoch das Projekt bevorzugt behandelt, das eigentlich gerade Priorität haben sollte.

Darum ist es ratsam, sich einmal die Woche die Zeit zu nehmen und die anstehende Woche zu planen. Dafür kann man zum Beispiel notieren, was man in der Woche erreichen will und welche Aufgaben an den einzelnen Tagen unbedingt erledigt werden müssen. Und wer auch noch am Wochenende eine Aufgabe braucht, findet dazu sicher einige Tipps zum Thema Was Entwickler (nicht) am Wochenende tun sollten.

Sich den Tag einzuteilen hilft ebenfalls dabei, produktiv zu bleiben. So kann beispielsweise ein Teil des Morgens dafür reserviert werden, kreativ zu arbeiten, denn je weiter der Tag voranschreitet, desto weniger kann man sich auf solche Aufgaben konzentrieren. Es bietet sich auch an, die Zeit, die man für verschiedene Projekte aufwendet, zu erfassen. Dafür gibt es spezielle Time-Tracking-Tools – doch Zettel und Stift tun es natürlich auch.

Notizen machen

Wer kennt es nicht, dass einem im ungünstigsten Zeitpunkt etwas einfällt und man es wieder vergessen hat, bis man Zeit hat, sich darum zu kümmern? Ein Notizbuch kann dafür genutzt werden, solche Einfälle aufzuschreiben, damit man sie später parat hat.

Auch in Meetings kommt das Notizbuch zum Einsatz, um die Ergebnisse des Gesprächs zu vermerken, denn Stift und Papier sorgen für weniger Ablenkung, als ständig blinkende Notifikationen von E-Mail-Clients oder Apps.

Apropos Push-Notifikationen: Es gibt den „Ausschalten“-Button aus gutem Grund! Gerade Notifikationen von Apps sorgen dafür, dass man schnell den Faden verliert, weil man das Gefühl hat, sofort die Nachricht überprüfen zu müssen.

Dabei sind es oft nicht mal „wichtige“ Mitteilungen, die einem angezeigt werden – was schnell dazu führen kann, dass die essentiellen Benachrichtigungen im Strom der eingehenden Push-Notifikationen untergehen.

Ähnliches rät Mathias Meyer auch für die Überprüfung von E-Mails. Statt den E-Mail-Client ständig geöffnet zu haben, ist es der Produktivität oft zuträglich, die Inbox nur zweimal täglich in dafür eingeplanten Zeitfenstern zu bearbeiten.

Hobbies nachgehen

Gerade für Personen, die von zuhause aus arbeiten, ist die Work-Life-Balance oft unausgeglichen. Darum sollte man versuchen, sich täglich mit etwas zu beschäftigen, was nichts mit der Arbeit zu tun hat und einem Spaß macht. Hobbies sind daher ein guter Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag.

Auch regelmäßig Pausen einzulegen sorgt für mehr Produktivität – besonders, wenn sie an der frischen Luft, zum Beispiel bei einem Spaziergang, stattfinden.

Übrigens hilft es auch, ein Tagebuch anzulegen, in dem nicht nur arbeitsrelevantes notiert, sondern auch ein Überblick über alle Ereignisse und Aufgaben des Tages erstellt wird. Zudem ist es eine kreative Möglichkeit, den Kopf frei zu bekommen.

Den Arbeitstag beenden

Jeder Arbeitstag muss zu Ende gehen. Doch gerade das ist für Leute, die im Home Office arbeiten, schwieriger als gedacht. Darum sollte man sich eine Erinnerung setzen, jeden Tag zur gleichen Zeit den Arbeitstag zu beenden – idealerweise so, dass noch genug Zeit für das Privatleben bleibt.

Auch das Schließen aller Browser-Tabs am Ende des Tages verhilft zu mehr Produktivität, ebenso wie das Schließen aller Programme, die am nächsten Morgen direkt wieder die Aufmerksamkeit gefangen nehmen würden.

Wir sehen also, dass hinter produktivem Arbeiten, auch von zuhause aus, kein Geheimnis steckt. Mit diesen einfachen Tipps und vor allem ein wenig Planung sorgen Entwickler schnell für mehr Effizienz in ihrem Work-Flow und mehr Produktivität bei der Fertigstellung ihrer Projekte. Und als besonderer Bonus lohnt sich auch mal ein Urlaub, bei dem man komplett offline ist und so wenig Gedanken wie möglich an die Arbeit verschwendet.

Aufmacherbild: Eraser changing the word Unproductive for Productive von Shutterstock / Urheberrecht: klublu

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