Absage auf GitHub
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Scott Lawrence verabschiedet sich aus GitHub und setzt wieder auf ein eigenes Git-VCS auf einem eigenen Server. Nach den jüngsten Updates befürchtet er, dass sich GitHub immer mehr von Git abspaltet,

Scott Lawrence verabschiedet sich aus GitHub und setzt wieder auf ein eigenes Git-VCS auf einem eigenen Server. Nach den jüngsten Updates befürchtet er, dass sich GitHub immer mehr von Git abspaltet, das als seine technische Grundlage gilt. Denn seitdem ist GitHub inkompatibel zu Projekten, die über nicht-GitHub-Git-Systeme verwaltet werden.

Und dies sei ein schwerwiegender Fehler, wie der Go-Entwickler meint. Historisch habe sich bei MySpace, Xanga oder Digg gezeigt, dass sie ein Protokoll zu einer Marke erhoben haben und damit kurzfristig riesigen Erfolg hatten. Doch sobald ein Konkurrent aufgekreuzt ist, der auch nur ein bisschen mehr zu bieten hatte, sind sie rasch ausgestorben – genau wie GitHub Sourceforge abgelöst hatte.

Daher sollte GitHub sich offen halten, ähnlich wie es Gmail tut. Es ersetzt nicht E-Mail durch Gmail, sondern es will mit anderen Mail-Systemen koexistieren und mit ihnen kompatibel bleiben. Auf diese Art werde es langfristig auf der Bildfläche bleiben, sagt Lawrence.

Was haltet Ihr von GitHub? Mauert sich das Netzwerk ein, genügt sich selbst, aber schaufelt sich auf diese Art langfristig sein eigenes Grab? Oder ist es technischer Vorreiter und konkurrenzlos glücklich? Wenn Ihr Lawrences vollständigen Blog-Eintrag „Leaving Github“ lesen wollt, dann könnt ihr diesem Link folgen.

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