Aufklärung ist keine Zeitverschwendung: 5 Tipps, wie man Klienten richtig aufklärt
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Es ist eine traurige Wahrheit: viele Webentwickler sind zu emotionslos. Oder anders formuliert – ihre Ausbildung und die von ihnen gesammelte Erfahrung nutzt ihnen recht wenig, wenn es darum geht, Auftraggeber

Es ist eine traurige Wahrheit: viele Webentwickler sind zu emotionslos. Oder anders formuliert – ihre Ausbildung und die von ihnen gesammelte Erfahrung nutzt ihnen recht wenig, wenn es darum geht, Auftraggeber für sich zu begeistern. Denn es ist meist nicht die Logik, die für Entscheidungen zuständig ist, sondern der emotionale Teil des Gehirns, der Einfluss darauf nimmt, wem ein Job übertragen wird. Trotzdem muss es keine Zeitverschwendung sein, Klienten über die Industrie aufzuklären, erklärt John Tabita und gibt fünf Tipps, wie Auftraggeber richtig aufgeklärt werden können.

Nicht mit der eigenen Erfahrung prahlen

Es mag zwar der emotionale Teil des Gehirns sein, der die Entscheidungen steuert, jedoch bedeutet das nicht, dass nicht noch im Nachhinein Logik auf die getroffene Entscheidung angewandt wird. Darum ist es wichtig, dass Klienten über die Web-Industrie aufgeklärt werden – allerdings nicht, um so den eigenen Preis zu rechtfertigen oder die eigene Erfahrung zur Schau zu stellen.

Bei der Aufklärung potenzieller Auftraggeber geht es darum, ihnen zu vermitteln, wie man ihnen als Entwickler oder Webdesigner dabei helfen kann, zu kriegen, was sie wollen. Die meisten Klienten haben keine Ahnung, wie viel Arbeit in einem Web-Projekt steckt oder welche Ausbildung dafür nötig ist. Mit diesem Ansatz den Preis für die Durchführung eines Projekts zu rechtfertigen, dürfte bei vielen nach hinten losgehen und der Job an einen anderen Anbieter gehen.

Fünf Tipps, wie Klienten richtig aufgeklärt werden

Da stellt sich natürlich die Frage, wie man Klienten richtig aufklärt, um am Ende den Job zu bekommen. Einerseits funktioniert das, indem ihnen vorgehalten wird, wie sie Kunden an die Konkurrenz verlieren, wenn sie nicht die eigenen Dienste in Anspruch nehmen. Andererseits ist es auch wichtig, Auftraggebern die richtigen Erwartungen zu vermitteln und ihnen die Vorteile von richtig optimiertem Content aufzuzeigen, um ihnen die eigenen Dienste zu verkaufen.

Auch sollten Klienten aufgeklärt werden, um sie zu überzeugen, dass sie die Dienste des Web-Designers oder SEO-Experten benötigen, etwa anhand von Richtlinien, was für eine erfolgreiche Online-Präsentation nötig ist. Dazu gehört auch, ihnen zu erklären, was man tut und warum der Klient diesen Dienst benötigt – allerdings ohne preiszugeben, wie man das Angebot umsetzt.

Es zeigt sich also, dass es wichtig ist, potenzielle Auftraggeber über die Web-Industrie aufzuklären, um die Chancen, die eigenen Dienste an den Mann zu bringen, zu steigern – es sei denn, man plant, einen Marketing-Kurs zu unterrichten.

Aufmacherbild: Graduation cap over the book with blackboard on background. Clipping path included. von Shutterstock / Urheberrecht: ktsdesign

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