Warum Agilität weitaus mehr ist als eine Sache für die Teamebene

Ein großer Vorteil
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Was können Unternehmen tun, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, wenn die alten Rezepte nicht mehr wie gewünscht greifen? Sie können Handlungsroutinen verändern. Doch was so einfach klingt, kann zu einer Aufgabe werden, die Sisyphos in die Kündigung getrieben hätte. Enterprise Agility heißt ein neuer Ansatz, der die Herausforderung annimmt, indem er die agilen Prinzipien von der Team- auf die Produkt- und Portfolioebene überträgt. Das Ziel besteht darin, Produktivität und Innovationsfähigkeit zu erhöhen, auch in komplexen Umgebungen. Dabei ist Enterprise Agility kein dediziertes Vorgehensmodell, es ist ein Framework, das eine Geisteshaltung bestärkt, die Gewohnheiten kritisch hinterfragt und gezielt zu verändern sucht. Ein kurzer Überblick darüber, wo und warum Enterprise Agility ansetzt – und welche Voraussetzungen für den Erfolg entscheidend sind.

Enterprise Agility ist, kurz gesagt, eine Einstellung, die Handlungsroutinen und die Art der Arbeitsteilung verändern soll – und das über mehrere Unternehmensebenen hinweg. Im ersten Moment klingt das vielleicht nicht spektakulär. Tatsächlich ist es eine tiefgreifende Forderung. Denn häufig wird Agilität primär als Option für die Teamebene, noch genauer: für Entwicklerteams, thematisiert. Das ist sie auch, jedoch keineswegs ausschließlich. Agilität verändert Routinen und Organisationsstrukturen, um den Nutzen für den Kunden zu steigern, die Produktivität und Lieferfähigkeit mit definierter Qualität zu erhöhen und wesentlich flexibler reagieren zu können. Das sind Ziele, die für das ganze Unternehmen gelten. Umgekehrt kann Agilität nur in begrenztem Maße Vorteile bringen, wenn ihr Einsatzgebiet stark begrenzt bleibt.

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