Ein Jahr mit Chef: DevOps-Tool im Langzeittest
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Mit Chef lassen sich Server und Clients dank Automatisierung im Nu konfigurieren. Doch wie beweist sich das Tool in der Praxis, und was sollten wir am besten gleich zu Anfang beachten? Kluge Ratschläge

Mit Chef lassen sich Server und Clients dank Automatisierung im Nu konfigurieren. Doch wie beweist sich das Tool in der Praxis, und was sollten wir am besten gleich zu Anfang beachten? Kluge Ratschläge hat hier Bryan Berry parat. Der Systemadministrator und Blogger fasst ein Jahr Erfahrung mit Chef zusammen und gibt unter anderem folgende Tipps:

  • Folgt dem Workflow von Jamie Windsor. Im Berkshelf gibt es eine Sammlung von Best Practices.

  • Nutzt pry für konsequentes Debugging
  • Vermeidet Rollen. Stattdessen solltet Ihr auf das Wrapper Cookbook setzen.
  • Entwickelt Cookbooks immer in Chef-solo für schnelleres Feedback.
  • Jedes Cookbook braucht ein eigenes Git-Repo.
  • Legt Euren Cookbooks Tests bei.
  • Lasst Eure Entwickler ebenfalls die Cookbooks instandhalten.
  • Seid Experten in allem, was Ihr über das Cookbook installiert und konfiguriert.
  • Aktualisiert die Versionsnummer Eures Cookbooks in metadata.rb nach jeder größeren Änderung.
  • Stellt Eure Cookbooks als Open Source bereit, um wertvolles Feedback zu erhalten.
  • Folgt Andrew Crump auf GitHub, Autor diverser QA-Tools für Chef und Cookbooks.

Im Folgenden gibt Berry noch Tipps zur Installation der Ruby-VM, die sich als erschreckend kompliziert erwiesen hat. Langfristig sieht Berry Chef auf dem aufsteigenden Ast: Die Community wird größer, und die Ruby-Hemmschwelle wird durch gute Hilfe abgebaut. Unterm Strich behauptet er, dank des Tools ein besserer Sysadmin geworden zu sein.

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