GitHub streicht Datei-Uploads
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Wer bisher den Datei-Upload genutzt hat, um seine Binaries bereitzustellen, der muss sich ab sofort nach alternativen Verbreitungspfaden umschauen. Der Upload von Dateien abseits derer im versionierten

Wer bisher den Datei-Upload genutzt hat, um seine Binaries bereitzustellen, der muss sich ab sofort nach alternativen Verbreitungspfaden umschauen. Der Upload von Dateien abseits derer im versionierten Verzeichnis sorgte für „Verwirrung und Schmerz“, wie es im offiziellen Statement heißt.

Bis auf Weiteres sollen die Links zu bestehenden Dateien weiter funktionieren und die Dateilisten abrufbar bleiben, indem man /downloads hinter die URL eines entsprechenden Repositorys setzt.

Der wahre Grund für den Rückzieher aus der Filehoster-Welt bleibt uns schleierhaft. Im letzten Absatz heißt es, dass große Binarys lieber auf den Amazon-Webservices S3 oder CloudFront hochgeladen werden sollten, da sie genau zu diesem Zwecke erschaffen wurden. Vielleicht ein Wink, dass GitHub selbst mit den Kosten überfordert war, die langfristig auf den Dienst zugekommen wären, hätte man den Filehosting-Part weiterhin selbst übernommen.

Bei der Konkurrenz geht das Hochladen indes munter weiter: Sourceforge bietet seinen Nutzern mehrere Pfade, ihre Binarys zu verbreiten und hostet sie auf etlichen Mirrors, um die Verfügbarkeit zu erhöhen.

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