ICANN: gTLDs verzögern sich wegen rechtlicher Fragen
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Noch bis zum 12. April kann man sich bei der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers ICANN eine der ersten generischen Top-Level-Domains (gTLD) sichern. Um auf demokratischem Wege Regeln zur

Noch bis zum 12. April kann man sich bei der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers ICANN eine der ersten generischen Top-Level-Domains (gTLD) sichern. Um auf demokratischem Wege Regeln zur Nutzung der Domains zu erstellen, können Markenbesitzer sowie private Surfer jetzt öffentlich Kommentare hinterlassen, z.B. darüber, welche gTLDs sie für bedenklich halten. Das „Arbitration and Mediation Center“ (Schieds- und Schlichtungszentrum) der World Intellectual Property Organization (WIPO, Weltorganisation intellektuellen Eigentums) prüft dann die Eingänge und wird die Empfehlungen an ICANN weiterleiten. Daher verzögert sich der Start der zweiten Bewerberrunde ins Ungewisse, heißt es jetzt in der Pressemeldung.

ICANN wirft im Laufe des Jahres die Beschränkungen der Top-Level-Domains (.de, .com, .org etc) über Bord und ebnet den Weg für URL-Blüten wie icann.haz.cheezburger. Doch damit ist einiger Ärger verbunden. Bewerber auf eine 185.000 US-Dollar teure gTLD befürchten einen Missbrauch ihrer Markennamen.

Schon seit Mitte 2011 versucht ICANN, die gTLDs an den Mann zu bringen. Erst im Januar sollte ein Seminar in der US-Hauptstadt Washington, D.C. rechtliche Fragen klären, doch scheinen jetzt erst recht alle Klarheiten zum Urheberrecht beseitigt worden zu sein.

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