(K)ein Organisationstalent? – So gelingt die Organisation von großangelegten Webprojekten
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Jeder fängt mal klein an, allerdings muss das nicht heißen, dass nicht eines Tages ein großangelegtes Webprojekt für einen gut zahlenden Kunden auf einen wartet. Für den Entwickler heißt das vor allem eins: mehr Verantwortung zu tragen.

Denn während umfangreiche, gut bezahlte Webprojekte zwar viele Vorzüge mit sich bringen, kann die plötzliche Zunahme an Verantwortung schnell zum Problem werden – gerade, wenn Organisationsfähigkeit nicht unbedingt zu den eigenen Stärken gehört. Rudolph Musngi hat daher drei Tipps für eine bessere Organisation von großangelegten Webprojekten zusammengestellt.

Einfachheit und Semantik: Schlüssel zur Organisation

Mit dem Preis für ein Webprojekt, steigt auch der Arbeitsumfang an. Für Webentwickler heißt das häufig, eine neue Art Organisation zu erlernen –sowohl, was das Aufgabenmanagement, als auch das Teammanagement angeht. Dabei sind Einfachheit und Semantik die Schlüssel zu einer guten Organisation.

Indem die Arbeit an dem Projekt so einfach wie möglich gehalten wird, wird ein fluider Workflow begünstigt, zum Beispiel weil die Dateien leicht gefunden werden können. Allerdings bedeutet das nicht, durch die Arbeitsaufträge zu rasen, weswegen Semantik ein ebenso wichtiger Punkt ist. Ein sauberer Code und ein semantisches Mark-Up können die Arbeit an dem Projekt ebenso positiv beeinflussen.

3 Tipps für eine bessere Organisation

Wie aber lässt sich ein großangelegtes Webprojekt besser organisieren? Dabei können einige Tipps helfen:

  1. Projekt-Management-Tools Es gibt zahlreiche Projekt-Management-Tools auf dem Markt, die bei der Organisation des Projekt-Teams helfen können. Gerade, wenn das Team nicht vom selben Ort aus arbeitet, ist ein gutes Tool unerlässlich, um den Erfolg des Projekts sicherzustellen. Einige der bekanntesten Tools sind Asana, Basecamp und Trello, allerdings gibt es noch viele weitere nützliche Tools für Produktivitäts- und Time-Tracking-Aufgaben.
  2. Kommunikation Ohne Kommunikation funktioniert keine Beziehung, sei es privater oder beruflicher Natur. Allerdings hapert es bei vielen Teams genau daran, insbesondere, wenn einige Teammitglieder nicht vor Ort sind. Auch die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Entwickler ist wichtig; dabei sollten grundsätzliche Fragen wie Arbeitszeit, Bezahlung und Arbeitsumfang geklärt werden. Genauso müssen beide Seiten bereit sein, einander zuzuhören und Konflikte zu lösen, bevor sie das Projekt in Gefahr bringen.
  3. Klientenorganisation Für die Klienten sollte es so einfach wie möglich gemacht werden, Einblick in das Voranschreiten des Projekts zu bekommen. Dafür bietet es sich an, für jeden Klienten einen eigenen Ordner mit Unterordnern wie Arbeitsergebnisse, Dokumente, Projekt-Dateien, Worksheets und Site zu erstellen.

Es zeigt sich also, dass auch die Organisation von großangelegten Webprojekten keine unüberwindbare Hürde darstellen muss, sondern sich mit einigen einfachen Tipps vereinfachen lässt. Damit dürfte einer erfolgreichen Projektorganisation nichts mehr im Wege stehen.

Aufmacherbild: Files. Row of folders in expending file pockets von Shutterstock / Urheberrecht: NAN728

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