LinkedIn schaltet GitHub-Integration ab
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Nachdem jüngste Erhebungen ergaben, dass das Karriere-Netzwerk LinkedIn in Deutschland schon halb so stark ist wie Xing, dürfte es viele Entwickler ärgern, dass in der vergangenen Nacht die GitHub-Integration

Nachdem jüngste Erhebungen ergaben, dass das Karriere-Netzwerk LinkedIn in Deutschland schon halb so stark ist wie Xing, dürfte es viele Entwickler ärgern, dass in der vergangenen Nacht die GitHub-Integration in des Social Networks abgeschaltet wurde — oder man es zumindest angekündigt hatte.

Dies vermeldeten die Kollegen von The Next Web, wo man sich die Meldung von LinkedIn bestätigen ließ: Die App werde angeschaltet, jedoch wurde nicht gesagt, was der Grund dafür ist. Die Spekulation liegt auf wirtschaftlichen Differenzen.

Und damit könnte The Next Web gar nicht so weit daneben liegen: GitHubs Kosten als größte Open-Source-Codesharing-Social-Media-Sammelplattform könnten die Einnahmen durch Enterprise-Kunden stark überflügeln. Und auch trotz (oder vielleicht gerade wegen) des im Sommer erhaltenen Venture-Kapitals von 100 Millionen US-Dollar muss GitHub nachhaltige Einnahmen sichern. Also muss man sich neue Wege der Monetarisierung suchen. Wieso nicht versuchen, ein paar API-Schlüssel unter den Hammer zu bringen?

Doch so lange sich weder GitHub noch LinkedIn offiziell dazu äußern, bleiben die Beweggründe des wachsenden Karriere-Netzwerks unklar. Fakt ist, dass schon bald die GitHub-Repositories aus LinkedIn-Profilen verschwinden werden, was deutschen Entwicklern einen Grund rauben könnte, sich dort ein Profil anzulegen.

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