Karrieretipp 101: Think Positive!

Positiv oder Negativ – welcher Typ bist du?
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Griesgram oder Sonnenscheinchen? Wer seine Karriere plant, sollte vor allem eines im Sinn haben: positiv denken!

Sowohl positiv als auch negativ denkende Arbeitnehmer können eine Bereicherung für Unternehmen sein. Denn eine negative Einstellung bedeutet nicht, dass man nicht gewillt ist, die Unternehmensziele voranzutreiben. Aber warum sollte man sich das Leben unnötig schwer machen?

Wir alle kennen Menschen, die einen durch ihre Art und Weise inspirieren. Gespräche mit ihnen sind erhellend, denn ganz gleich, welches Thema behandelt wird, sie sind voller Energie und versuchen, die Dinge positiv anzupacken. Ihre Ausstrahlung und Gemütslage wirkt ansteckend und gibt uns ein gutes Gefühl.

Und dann gibt es Menschen, die genau dem Gegenteil entsprechen. Mit ihrer pessimistischen Art tendieren sie dazu, stets nach dem Fehler zu suchen, sodass es nicht überrascht, wenn Gespräche mit ihnen als erschöpfend und anstrengend empfunden werden. Zu wissen, welchem Typus man entspricht, kann für die eigene Karriereplanung von wesentlicher Bedeutung sein.

Die Positiven sind beliebt und anerkannt, jeder möchte sie für sich und sein Team gewinnen. Sie sind daher für Firmen äußerst reizvoll, denn durch ihre Art beeinflussen sie ihre Mitmenschen angenehm und steigern somit Stimmung und Arbeitsmoral. Außerdem tendieren sie dazu, optimistisch zu bleiben und stets das Beste aus einer Idee rauszuholen. Ihr Fokus liegt darauf, dass die Dinge funktionieren. In ihrem Vokabular dominiert das „Ja“, was aber nicht heißt, dass sie automatisch Ja-Sager sind. Die Positiven hinterfragen und kritisieren, wenn nötig, aber ihre naturgegebene Grundeinstellung ist die, dass sie sich eher auf die zahlreichen Möglichkeiten fokussieren statt auf mögliche Konfliktpotenziale. Und wenn es doch zu Problemen kommt, suchen sie nach Lösungen, statt an ihnen zu verzweifeln.  

Als Chef ist die Zusammenarbeit mit einem positiven Menschen großartig, denn auch wenn er mit dem gleichen Arbeitseifer wie sein negativer Gegenpart zu Werke geht, gestaltet er die Dinge einfacher und weniger stressig. Wenn ein positiver Mensch in das Büro seines Chefs geht, ist dieser gewillt, sich für ihn soviel Zeit zu nehmen, wie von ihm benötigt. Warum? Weil im Gespräch positive Energien freigesetzt werden, die vom Chef, der selbst mit Deadlines und allerlei Stress zu kämpfen hat, wohlwollend aufgenommen werden.   

Beim negativen Menschen sieht das anders aus.

Negative Menschen kennen alle Fehler innerhalb einer Firma. Sie können dir mit erstaunlicher Klarsicht erklären, wo Optimierungsbedarf herrscht. Sie können dir ganz genau sagen, was im Argen liegt und behoben werden muss. Ihre Intention ist dabei nicht falsch oder bösartig, aus ihrem Blickwinkel wollen sie einfach nur helfen. Dabei gehen sie genauso fokussiert zu Werke wie die Positiven. Das Problem ist nur, dass es äußerst ermüdet sein kann, mit ihnen darüber zu reden. Ihre pessimistische Art verleitet einen dazu, das Gespräch mit Ihnen zu vermeiden, denn die Inhalte wirken belastend und wenig erhellend.

Rein logisch betrachtet erscheint es daher sinnvoll, wenn positive Menschen eher gehört werden als Negative. Mit ihrer Ausstrahlung erhalten sie somit eher Zugang zu exklusiveren Kreisen und steigern dadurch ihren eigenen Wert, wodurch sie bei Beförderungen automatisch eher berücksichtigt werden als negative Menschen.  

Wenn du diese Kategorisierung auf dich selbst beziehst – bist du ein positiver oder negativer Mensch?  Solltest du ein negativ denkender Mensch sein, sollte es dein Anliegen sein, ausgeglichener zu werden. Sei dir bewusst, dass es keinem hilft, wenn du zum dritten Mal am gleichen Tag die selbe Problematik ansprichst. Suche nach Lösungen für die von dir entdeckten Probleme.

Bist du ein positiver Mensch, solltest du einen Vorteil aus deinen Stärken ziehen. Helfe freiwillig bei Teamprojekten, partizipiere an Brainstorming Sessions, äußere dich in Meetings. Sei gesprächig und lass die anderen an deiner Energie teilhaben. Es wird dein Ansehen steigern und dir innerhalb deiner Karriereplanung von Nutzen sein. Alles was du brauchst ist Selbstvertrauen.

Ganz gleich, welchem Typus man entspricht, erfolgreich können beide sein. Du kannst deine Zukunft wesentlich beeinflussen, wichtig ist bloß, über sich selbst bewusst zu sein und dies bei der Karriereplanung mit zu berücksichtigen. Nichts geschieht per Zufall, alles liegt in deinen Händen.

Inspiriert durch Sources and Sinks: Which are you?

Aufmacherbild: think positive – motivational slogan on a napkin with a cup of coffee von Shutterstock / Urheberrecht: marekuliasz

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