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Schon einmal gedacht, dass es nett wäre, könntet Ihr auf einem Blick erkennen, ob Eure Abhängigkeiten noch aktuell sind? Das junge Berliner Startup VersionEye um Gründer Robert Reiz befindet sich noch

Schon einmal gedacht, dass es nett wäre, könntet Ihr auf einem Blick erkennen, ob Eure Abhängigkeiten noch aktuell sind? Das junge Berliner Startup VersionEye um Gründer Robert Reiz befindet sich noch im Beta-Stadium, doch verspricht es schon jetzt, plattformübergreifend für Erleichterung zu sorgen:

VersionEye hat ein Auge auf die Versionen Eurer Abhängigkeiten: Einfach pom.xml, Gemfile, requirements.txt, package.json oder composer.json hochladen, und schon schlägt der Webservice Alarm, wenn für eines der Pakete Updates verfügbar sind.

Wenn Ihr einen eigenen GitHub-Server betreibt, lässt sich VersionEye gegen eine noch nicht festgelegte Gebühr in Euer privates Repository integrieren, um die darin vorhandenen Abhängigkeiten von Drittanbieter-Bibliotheken automatisch auf dem Stand zu halten.

Alternativ lässt sich VersionEye kostenlos wie ein Newsfeed für Updates benutzen: Wie bei Twitter lassen sich einzelne Pakete in Pom, npm, Composer und anderen Paketdiensten finden und anschließend per „Follow“ in die Merkliste verfrachten. Über 150.000 Pakete sind derzeit in der Liste. Updates werden Euch dann (nach Login mit Eurem GitHub-, Facebook- oder Twitter-Account) im Profil angezeigt.

In Eurem Profil legt Versioneye Eure verfolgten Projekte ab. So seht Ihr die aktuellen Versionen auf einen Streich.

Sämtliche Pakete lassen sich mit neuen Meta-Daten anreichern und kommentieren, sodass sich VersionEye zusätzlich als Empfehlungsplattform etablieren könnte. Zu den bereits vorhandenen Features zählt auch die rekursive Darstellung von Abhängigkeiten:

Abhängigkeiten lassen sich rekursiv visualisieren. Jede Bibliothek lässt sich einzeln auswählen und weiter analysieren.

VersionEye ist als Beta-Version bereits online und bedienbar. Neuigkeiten werden via Twitter verbreitet.

Im Gespräch mit dem Startup-Gründer Robert Reiz fragten wir ihn, mit welchen Gimmicks wir in Zukunft bei VersionEye noch rechnen können. Reiz sagt: „Wir überlegen noch, welche zusätzliche Information in den Suchergebnissen nützlich sein würde. Wir wollen die Seite auf keinen Fall mit zu vielen Informationen überfluten. Mögliche Zusatzinfos wären Page Views oder die Anzahl der Follower oder die Anzahl der Kommentare.“

Auch über statistische Features wird nachgedacht. So will man anzeigen, welche Pakete besonders stark verbreitet sind, und „[w]ir wollen sogar bei jedem Paket anzeigen, von wie vielen anderen Paketen es verwendet wird.“ Denn ein verwandtes Feature, nämlich „[d]er Abhängigkeitsgraph kommt sehr gut an. Den werden wir noch verfeinern. Außerdem werden wir die Integration mit GitHub verbessern und noch enger gestalten. Zudem wird es auch eine Integration für BitBucket geben. Aktuell arbeiten wir an einem neuen Design. Ray ist das neuste Mitglied im Team. Er ist ein hervorragender UX-Designer und überarbeitet zur Zeit die komplette Seite. [Weiter unten] sind schon mal ein paar Screenshots, wie die Seite in Zukunft aussehen wird.“

VersionEye: Das ambitionierte Startup um Robert Reiz…
…wird schon bald mit neuem User Interface aufwarten.

Robert Reiz ist der alleinige Gründer und Geschäftsführer von VersionEye.
Er hat seine erste Firma, die PLOIN GmbH (Java Consulting Haus), 2008 gegründet.
Ende 2010 hat er die Firma an die Reutax AG verkauft und ist für ein Jahr nach
San Francisco gezogen, um dort an dem Start-Up WildGigs als Führungskraft
mitzuwirken. Seit Dezember 2011 arbeitet er an seinem neusten
Start-Up VersionEye. Robert ist selber ein leidenschaftlicher Entwickler und hat Spass
daran, Tools für andere Entwickler zu bauen.

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