VMware investiert 30 Millionen US-Dollar in Puppet
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Das Infrastruktur-Management-Tool Puppet erhält von VMware eine Finanzspritze von 30 Millionen US-Dollar, wie die Puppet Labs heute in ihrem Blog <a href="http://puppetlabs.com/blog/vmware-invests-30-million-in-puppet-labs/" target=blank title="VMware Invests Million In Puppet Labs“>offiziell bekanntgaben. Damit wurde eine neue „strategische Partnerschaft“ besiegelt.

Puppet ist ein Tool, mit dem bisher vor allem DevOps automatisiert ganze Infrastrukturen orchestrieren konnten. Die Ruby-basierte Software wird dabei auf Server- und Client-Seite installiert und mit ihr kann der DevOp zentral vorgeben, wie die Software-Umgebung bei den Clients eingerichtet werden soll. Auf diese Weise lassen sich virtuelle oder physische Maschinen auf einen einheitlichen Software-Stand bringen, der getestete Umgebungen schafft und Fehlerquellen beim Deployment minimiert. Zusätzlich verkürzt sich damit der gesamte Produktzyklus, da Entwickler Entscheidungen von der IT-Abteilung nicht mehr abwarten müssen.

In den vergangen zwölf Monaten wurden Puppetlabs-Produkte 3,5 Millionen Mal heruntergeladen. Die Puppet Forge zählt 750 Erweiterungs-Module. Umfragen zählen 4.000 Community-Mitglieder. Das Gros davon entstand alleine im vergangenen Jahr. Puppet wächst also rasant.

Mit dem neuen Budget wird man versuchen, Puppet enger mit VMware zu verzahnen. Damit wird VMware ein starkes Konkurrenzprodukt zur Kombination aus VirtualBox und Vagrant liefern. Und dabei waren Puppet und Vagrant bisher gar keine Konkurrenten…

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