„Was kostet eine Website?“ – Die perfekte Kundenanfrage
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Kundengewinnung spielt sich für fast alle Unternehmen zunehmend im Netz ab. Doch wie werden Kunden überhaupt auf einen aufmerksam? Die eigene Website liefert dabei einen entscheidenden ersten Eindruck.

Nun hat natürlich nicht jeder die Kenntnisse, seine Website selbst so zu gestalten, wie man sich das vorstellt und sucht sich dementsprechend Hilfe bei Web-Designern, die den Job übernehmen. Dabei kann bereits mit der richtigen Anfrage viel Zeit gespart werden. Gerrit van Aaken erklärt in einem Blogpost, wie eine gute Webdesign-Anfrage aussehen kann.

Das Mysterium „Website-Preis“

Der Preis einer Website hängt von vielen Faktoren ab, insbesondere aber natürlich, wie aufwändig die Gestaltung sein soll und wie viele Arbeitsstunden der Webdesigner in diese investieren muss. So ist es wenig verwunderlich, dass es keine pauschale Antwort auf die Frage „Was kostet eine Website?“ gibt.

Im Netz finden sich zahlreiche Checklisten, was bei einer Anfrage auf jeden Fall enthalten sein sollte, damit sich ein realistischer Kostenvoranschlag erstellen lässt – allerdings sind sie selten so detailliert, wie die Waschetiketten auf verschiedenen Kleidungsstücken. Wichtig sind bei einer Kundenerstanfrage vor allem die Informationen zur eigenen Person, sprich Name und Kontaktdaten, und zum geplanten Projekt.

Dabei kommt es vor allem auf die Details an, beispielsweise wie man sich von anderen Angeboten auf dem Markt abheben möchte, aber auch, welche Dienstleistungen angeboten werden. Zudem sollten Informationen zu den Inhalten, die auf der Website erscheinen sollen, geliefert werden, zum Beispiel:

  • Fotogalerien
  • verschiedene thematische Unterseiten
  • Verlinkungen
  • Social Media-Einbindungen
  • Online-Shops, Reservierungsmöglichkeiten, Bezahlfunktionen

Genauso ist es für Webdesigner wichtig zu erfahren, ob bei der Gestaltung auch auf ein Responsive Design geachtet werden muss und ob es bereits ein Logo gibt, das im Design der künftigen Website aufgegriffen werden kann. Auch ein Budgetrahmen sollte in einer hilfreichen Erstanfrage genannt werden, wobei viele Kunden nur eine unzureichende Vorstellung von Arbeitsaufwand und Stundensatz haben. Im Kommentarbereich des genannten Beitrags sorgt zudem das Für und Wider von Konkurrenzanalysen für weitere interessante Diskussionen.

Potenzielle Kunden können also bereits mit ihrer Erstanfrage dem Webdesigner die Arbeit erheblich erleichtern, wenn sie sich an einige Richtlinien halten. Informationen zu Features, Budget, Zeitrahmen und die individuellen Wünsche des Kunden bieten dem Webdesigner bereits einen guten Überblick über das geplante Projekt – und können so den Startschuss für eine erfolgreiche Zusammenarbeit bei dessen Umsetzung liefern.

Aufmacherbild: Clothing label with laundry care instructions von Shutterstock / Urheberrecht: Olha K

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