Wenn Qualität stinkt…
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Qualität stinkt! Manchmal jedenfalls. Das zumindest sagen Nils Langner und Torsten Franz, die sich 2013 auf einigen Konferenzen mit dem Thema Qalitätssicherung beschäftigt haben.
Dabei haben sie einen

Qualität stinkt! Manchmal jedenfalls. Das zumindest sagen Nils Langner und Torsten Franz, die sich 2013 auf einigen Konferenzen mit dem Thema Qalitätssicherung beschäftigt haben.

Dabei haben sie einen Wandel vom einen Extrem ins andere beobachtet: Hauptsächlich in den 90er Jahren waren Qualität und deren Sicherung quasi Fremdworte – Eine „geile Zeit“, in der Fehler direkt auf der Konsole des Produktionssystem gemacht wurden und keine entschleunigenden Prozesse dazwischen kamen, meint Langer. Nur: Es war immer auch eine Frage Zeit, wann einem die Software das Schnippchen dafür geschlagen hat.

Die Lehre daraus war, so ganz ohne Tests geht’s nicht oder zumindest nicht lange. Darum wurde dann plötzlich unheimlich viel getestet:  Unit Tests, statische Code-Analysen, Lasttests, Stresstests, manuelle funktionale Tests, Testivals, Selenium-Tests, Code-Reviews und immer so weiter. Auch das war eine gute Zeit voller Lernen und Ausprobieren, findet Langner. Aber es hatte im wahrsten Sinne des Wortes seinen Preis: Aufwand und Kosten stiegen immens.

Zu viel zu testen, ist also auch nicht die beste Lösung. Wie aber soll man dann Qualität schaffen? Und vor allem: Was ist Qualität überhaupt? Mit letzterer Frage  hat sich Langer übrigens lange beschäftigt, wie man hier nachlesen kann.

Wie man also Qualität überhaupt definieren sollte und wie das Testen von Domänen in der Zukunft aussehen könnte, das erfahrt ihr auf www.100gedanken.de. Dort gibt es übrigens auch die Slides zum Vortrag.

Aufmacherbild: Portrait of young caucasian woman with Clothespin on her nose – bad smell concept von Shutterstock / Urheberrecht:kozirsky

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