Zufriedene Mitarbeiter sind produktive Mitarbeiter: die Zufriedenheit im Projektteam steigern
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Die Arbeit soll Spaß machen – auch, wenn sich natürlich stressige Zeiten nicht vermeiden lassen. Ein besonders wichtiger Faktor dabei ist die Atmosphäre innerhalb des Teams, die nicht nur die Zufriedenheit der Mitarbeiter beeinflusst, sondern auch die Projektergebnisse.

Projektmanagern sollte darum daran gelegen sein, die Zufriedenheit ihrer Teammitglieder zu steigern. Ben Linders stellt einige Möglichkeiten vor, wie sich ein solcher Ansatz umsetzen und mit agilen Methoden vereinbaren lässt.

Anerkennung steigert Zufriedenheit der Teammitglieder

Es gibt einige Recherchen, die zeigen, dass zufriedene Mitarbeiter bessere Leistungen bringen – das gilt für agil arbeitende Teams genauso, wie für Teams, die auf traditionellem Wege arbeiten. Die Zwischenergebnisse einer Umfrage von InfoQ zur Frage, welche Faktoren die Stimmung in agilen Teams beeinflusst, zeigen, dass vor allem Vertrauen und Freiheiten bei der Arbeit besonders wichtige Aspekte für die Zufriedenheit sind.

Natürlich stellt sich da die Frage, wie man solch eine Zufriedenheit überhaupt erreicht und wie man sie als Projektleiter noch weiter verbessern kann. Besonders wichtig ist es dabei, ein aufrichtiges Interesse an der Arbeit der Teammitglieder zu zeigen. Dafür bietet es sich an, Meeting-Räume dort anzulegen, wo die tatsächliche Arbeit an den Projekten stattfindet. So haben Besucher und Manager die Chance, den Fortschritt persönlich zu sehen, anstatt ihn nur auf einem Blatt Papier vorgesetzt zu bekommen.

Neben dem Interesse an der Arbeit der Teammitglieder ist auch deren Anerkennung ein wichtiger Faktor, der für eine höhere Zufriedenheit sorgen kann. Das kann zum Beispiel durch E-Mails oder Anerkennungskarten passieren, in denen den einzelnen Mitarbeiten für ihren Beitrag gedankt wird.

Kreativität fördern

Nicht nur die Anerkennung der Arbeit kann für eine größere Zufriedenheit im Team sorgen, auch die Möglichkeit für Teammitglieder, ihre Kreativität ausleben zu können und „out of the box“ zu denken, kann dazu beitragen. Ebenso hilft es, sich auf die positiven Resultate zu fokussieren, anstatt sich mit den bereits gelösten Problemen aufzuhalten.

Genauso trägt es zu einer guten Atmosphäre im Team bei, wenn den Mitarbeitern die Möglichkeit zum Austausch geboten wird – sei es bei großangelegten Team-Camps, durch das enge zusammenarbeiten in Zweierteams oder einem Sportangebot für die Teammitglieder, bei denen sie sich außerhalb des Schreibtischs oder Meeting-Raums austauschen können.

Zudem ist der regelmäßige Ausgleich zur Arbeit wichtig. Flexible Arbeitszeiten und die Option, im Home Office zu arbeiten, tragen häufig ebenso für eine Verbesserung der Zufriedenheit bei.

Dies sind natürlich nur einige Möglichkeiten, was man für ein zufriedeneres Team tun kann. Welche Maßnahmen tatsächlich nötig sind und welche sich tatsächlich erfolgreich umsetzen lassen, hängt jedoch immer auch von der Teamkonstellation und der aktuellen Stimmung im Team ab.

Ein Faktor, der dabei nicht zu unterschätzen ist, ist die Kommunikation: seine Teammitglieder zu deren eigenen Zufriedenheit zu befragen, sollte in jedem Fall ein Indikator für die Stimmung sein und Anreize bieten, zu erfahren, was die Mitarbeiter wirklich zufrieden stimmt .

Aufmacherbild: Businessman resting on the shore of lake von Shutterstock / Urheberrecht: Milan Bruchter

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