Amazon S3 mit neuem Service
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Amazon bietet mit dem AWS Import/Export einen neuen Service an, der die Übertragung von großen Datenmengen unter Umgehung des Internets deutlich beschleunigen soll. Das Zauberwort lautet internes Highspeed-Netzwerk.

Um

Amazon bietet mit dem AWS Import/Export einen neuen Service an, der die Übertragung von großen Datenmengen unter Umgehung des Internets deutlich beschleunigen soll. Das Zauberwort lautet internes Highspeed-Netzwerk.

Um den AWS Import/Export nutzen zu können, benötigt man ein tragbares Speichergerät, dass mit der sicheren digitalen Signatur der Manifest-Datei sowie der Auftragskennung von Amazon vorbereitet werden muss. Danach schickt man das Gerät zusammen mit dem Schnittstellensteckverbinder, dem Netzteil sowie einem Packtzettel an AWS. Als übliche Anwendungsbereiche gibt Amazon die Datenmigration, das standortexterne Backup, den direkten Datenaustausch oder das Disaster Recovery an.

Die Kosten belaufen sich auf 80 USD pro verwendetem Speichergerät sowie 2,49 USD pro Daten-Ladestunde, also jene Zeit, die das Speichergerät an der AWS Import/Export-Station angeschlossen ist. Die Datenübertragungs-Gebühren zwischen AWS Import/Export und Amazon S3 gehen aufs Haus.

Wir mögen uns ja täuschen, aber ist nicht gerade die sichere Übertragung einer der großen Vorteile der oft beschworenen Cloud? Die Daten über den postalischen Weg zu versenden erscheint da nicht gerade die beste Idee, auch wenn bei richtig großen Mengen durchaus zu einem Zeitgewinn kommen mag. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte den AWS Import/Export Calculator verwenden, um durchzurechnen, ob sich die Inanspruchnahme des Dienstes lohnt.

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