Anschlag auf Microsoft-Büro in Griechenland
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Drei Unbekannte haben einen Brandanschlag auf das Microsoft-Büro in Athen verübt. Gestern Morgen um 4:45 haben die Täter Berichten zufolge zwei Wachen mit Schusswaffen bedroht und vom Ort des Geschehens

Drei Unbekannte haben einen Brandanschlag auf das Microsoft-Büro in Athen verübt. Gestern Morgen um 4:45 haben die Täter Berichten zufolge zwei Wachen mit Schusswaffen bedroht und vom Ort des Geschehens entfernt. Anschließend sind sie mit einem Kleinbus voll brennbaren Materials in das Gebäude gefahren und haben dieses in Brand gesteckt. Niemand wurde verletzt.

Der entstandene Schaden belaufe sich auf 60.000 Euro, so schätzt die lokale Feuerwehr. Auf Anfrage durch lokale Reporter sagte Microsoft-Sprecherin Lia Komninou, dass es für den Anschlag keine Vorwarnung oder Ähnliches gegeben habe. Offenbar sei es aber nicht das Ziel gewesen, Personen zu Schaden kommen zu lassen.

Da die Schäden am Athener Microsoft-Büro die Arbeitsplätze unbrauchbar gemacht haben, wurden die Mitarbeiter heute vom Dienst freigestellt. Ein ansässiger Grieche nimmt den Vorfall mit schwarzem Humor und sagt: „Das war die Arbeit frustrierter Leute, weil sie noch immer nicht wissen, wann und zu welchem Preis Microsofts Surface Tablet erscheinen wird.“

Die wahre Absicht hinter dem Anschlag ist noch nicht geklärt, da drei Verdächtige, vermutlich mithilfe von Komplizen, entkommen konnten. Die wirtschaftliche Krise des Landes sorgt in der Bevölkerung zwar für Unmut und Unruhen, doch wäre es logischer, würden sich derlei Wutausbrüche gegen deutsche Institutionen und Firmen richten, da gerade aus Deutschland die schärfsten Forderungen an die griechische Regierung und damit an die Bevölkerung gestellt werden.

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