Typo3-Extension-Programmierung

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Typo3 wurde in den letzten Jahren für eine breite Schicht von Anwendern immer öfter zum CMS der Wahl, denn nicht nur die flexible Steuerung des Rendering-Prozesses durch die eigens entwickelte Skriptsprache TypoScript, sondern auch das umfangreiche Extension API haben Typo3 zu einem CMS gemacht, mit dem alles möglich ist.

Eine der größten Stärken des Typo3 CMS ist jener Anspruch an modularisiertem Aufbau, dem sich viele Applikationen heutzutage rühmen und doch nur selten gerecht werden. Typo3 verspricht hier nicht zuviel, denn der Entwickler Kasper Skårhøj hat in der Version 3.5, die im November 2002 veröffentlicht wurde, den Extension Manager eingeführt, der das Kernsystem besser strukturierte und viele Teile der Funktionalität in Extensions auslagerte. In der aktuellen Version 3.7 kann man nahezu jeden Teil des Systems durch eine der zahlreichen Schnittstellen (Plug-ins, Hooks, Services, XCLASS) umgestalten und erweitern. Im weiteren Verlauf des Artikels werden wir Schritt für Schritt eine solche Extension entwickeln.

Abb. 4: Extension Manager – ‚Avalable Extensions to install‘

Das Typo3-Projekt verfügt bereits über eine große Anzahl frei verfügbarer Extensions, die einer großen Entwicklergemeinde zu verdanken sind. Es wurde bereits vor etwa zwei Jahren ein Dokument [4] veröffentlicht, welches Richtlinien zur Strukturierung und Dokumentation des Sourcecodes in Typo3-Extensions vorgibt. Bevor man also seine eigene Extension in das öffentliche Extension Repository stellt, sollte man sich vergewissern, dass man sich so gut es geht an diese Richtlinien gehalten hat, auch im Hinblick auf die Bewertung durch das Team Extension Review, welches sich zum Ziel gesetzt hat, alle Extensions einer Qualitätsprüfung zu unterziehen und in Kategorien von No cigar bis Cohiba! einzuordnen. Extensions, die sich nicht an die Coding Guidelines halten, werden niedrigere Wertungen erhalten. Auf diese Weise wird eine Qualitätssicherung im Repository geschaffen, die allen Entwicklern und Anwendern zugute kommt.Weiterführende Informationen können außerdem in [5] [6] und [7] bezogen werden. Wer Typo3 bis jetzt noch gar nicht getestet hat, kann mit der auf Knoppix basierenden Live-CD von [8] mal hineinschauen.Thomas Murphy ist selbstständiger Softwareentwickler bei seinem Unternehmen the panem group in Berlin. Er ist erreichbar unter murphy@thepanemgroup.com.Links[1] typo3.org/extensions/repository/search/kickstarter/[2] typo3.org/documentation/document-library/doc_core_api/[3] www.mcuniverse.com/Customizing_RTE.842.0.html[4] typo3.org/documentation/document-library/doc_core_cgl/[5] typo3.org/documentation/document-library/Matrix/[6] wiki.typo3.org[7] typo3.org/documentation/mailing-lists/[8] typo3.punkt.de/typo3live.html

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