Zend begibt sich auf die API-Zielgerade

Apigility 1.0.0beta2 veröffentlicht
Kommentare

Matthew Weier O’Phinney hat die Veröffentlichung von Apigility 1.0.0beta2 bekannt gegeben. Damit nähert sich das Team in großen Schritten dem nächsten Meilenstein: dem finalen Release von Apigility.

Matthew Weier O’Phinney hat Apigility 1.0.0beta2 veröffentlicht und damit den Startschuss für die finalen Arbeiten an Apigility gegeben. Mit an Bord sind nicht nur neue Features sondern auch zahlreiche Updates. Vor allem das UI wurde noch einmal mit einem Facelift bedacht.

Primärziel Dokumentation

Das Primärziel der Beta-Phase sei es, die Dokumentation des Projekts zu vervollständigen – und genau daran arbeite das Team aktuell mit Hochdruck. In der Tat sind bereits jetzt zahlreiche Themengebiete abgedeckt.

Das Spektrum reicht dabei von einer einfachen Einführung in die Themen Apigility und APIs allgemein über Authentifizierung, die Validierung von Content, das Deployment bis hin zu Best Practices.

Updates und Neuerungen

Natürlich ist die Dokumentation nicht alles, womit man sich die letzte Zeit beschäftigt hat – es ging auch noch darum, bestehende Features zu stabilisieren und voranzutreiben. Ein großer Teil der Aufmerksamkeit wurde dabei der API-Engine selbst gewidmet. Neun Updates sind in die Engine geflossen, unter anderem in den Bereich der OAuth2-Authentifizierung sowie in die Metadata-Maps.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Verbesserung des Admin-UIs. Neben Verbesserungen der Performance sowie generellen Updates, musste man auch im Bereich des Respsonsive Designs nachlegen:

Following beta1, we had a number of complaints about UI responsiveness, particularly around the „Fields“ screen. We did some analysis of the UI, and a lot of work around dynamically loading and unloading DOM in the admin based on what should be visible. As a result, we were able to significantly improve responsiveness. There may be more work to do, but early reports indicate that the changes make the Admin UI usable in situations that previously crashed the browser.

Doch damit nicht genug. Obwohl man sich in der Beta-Phase eigentlich um andere Dinge kümmern wollte, hat man Apigility gleich noch mit einem neuen Tool bedacht: zf-deploy. Damit ist es möglich, auf Apigility- bzw. ZF2-Applikationen Packages zu generieren, die sich problemlos deployen lassen.

Und nun?

Wie Weier O’Phinney in der offiziellen Ankündigung schreibt, plant das Team, Ende des Monats ein Stable Release von Apigility zu veröffentlichen. Und da man aktuell einen Stand erreicht habe, indem sowohl die Engine als auch das Administrations-UI als stabil gelten könne, werde sich das Team in der Zwischenzeit vor allem um die Komplettierung der Dokumentation sowie um kritische Bugfixes kümmern.

Version 1.0.0 solle jedoch keineswegs das Ende der Fahnenstange sein: Zahlreiche Contributors aus der Open-Source-Community hätten bereits spannende Features in Richtung Doctrine, Mongo und „DB-Autodiscovery“-Rest-Services auf den Weg gebracht – es sei also damit zu rechnen, dass der Release einer Version 1.1 nicht lange auf sich warten ließe.

Apigility soll einen einfachen Weg bieten, High-Quality-API-basierte Applikationen zu entwickeln. Das Administrations-User-Interface soll Entwickler dabei unterstützen, APIs auf eine standardisierte Weise zu designen.

Apigility 1.0.0beta2 kann ab sofort von der offiziellen Website heruntergeladen werden. Alles, was man dazu benötigt, ist PHP ab Version 5.3.23. Wer mit dem Admin-UI arbeiten möchte, sollte jedoch mindestens PHP 5.4.8 zur Verfügung haben.

Aufmacherbild: Start and Finish Line on Grunge von Shutterstock / Urheberrecht: CobiE

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -