Asha 501 verfügt jetzt über Word-,Excel- und PowerPoint Reader
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Durch die Übernahme Nokias hat sich Microsoft nicht nur die prominenten Lumia Smartphones ins Haus geholt, sondern auch die weniger bekannten Feature Phones Nokia Asha, die das Unternehmen zukünftig

Durch die Übernahme Nokias hat sich Microsoft nicht nur die prominenten Lumia Smartphones ins Haus geholt, sondern auch die weniger bekannten Feature Phones Nokia Asha, die das Unternehmen zukünftig als „Auffahrtsrampe“ nutzen möchte, um neue Kunden für Windows Phone Smartphones zu gewinnen. Jetzt hat Nokia eine neue Version des My Pocket Office für das Asha 501 veröffentlicht, die Reader für Word-, PowerPoint- und Excel-Dateien bereitstellt.  

My Pocket Office verfügt ab sofort über Programme zum Lesen, jedoch nicht zum Erstellen oder Editieren von Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien. Ein- und Auszoomen ist ebenso möglich wie das Abspeichern von Dokumenten im Bookmark-Ordner. Allerdings befinden sich die Apps derzeit noch im Beta-Stadium, sodass unter Umständen Bugs auftreten können. Auch beim Öffnen von Word-Dateien kommt es bisweilen noch zu Formatierungsproblemen, die mit zukünftigen Updates behoben werden sollen.

Welche Rolle spielt Asha für Microsoft?

Das Update Nokias verschafft allerdings noch keine Klarheit, wie Microsoft in Zukunft mit den Feature Phone umzugehen plant. Zwar kündigte das Unternehmen an, über die Asha-Phones auch Neukunden für Smartphones mit Windows Betriebssystem zu gewinnen, doch nutzen die Geräte der Asha-Reihe Series 40 (S40) als Betriebssystem und so reißen die Gerüchte nicht ab, dass Microsoft die Reihe einstellen oder zumindest stark umkrempeln könnte. Dazu trägt auch bei, dass der für gewöhnlich gut informierte Analyst Eldar Murtazin via Twitter bekannt gab, dass Microsoft schon vor der offiziellen Übernahme großen Druck auf Nokia ausübe und so beispielsweise die Veröffentlichung des Sirius Tablets verhindern wolle, um eine Konkurrenz zu den Surface-Geräten zu verhindern. Auch die Hälfte aller Budget-Touchscrren-Phones sollen Murtazin zufolge von den geplanten Angebotsbeschränkungen betroffen sein.

Gegen eine gänzliche Einstellung der Asha Reihe spricht allerdings, dass Microsoft durch die kostengünstigen Geräte besonders in den Entwicklungsländern Millionen von Kunden gewinnen will.

 

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