Zahlen ohne Stress

Automatisierte Zahlungsabwicklung mit sofortüberweisung.de
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Über das Internet werden täglich Milliardenumsätze generiert. Für uns ist das heutzutage normal. Wir suchen, shoppen und bezahlen online, als wäre es nie anders gewesen. In der Geburtsstunde der Onlineshops waren die Zahlungsmöglichkeiten jedoch noch stark begrenzt. Das hat sich in den letzten Jahren drastisch geändert, was Shopinhaber und Kunden beiderseits freut, aber auch Kriminelle finden gefallen an den papierlosen Zahlungsmöglichkeiten. Sicherheit ist also ein großes Thema, wenn es darum geht, etwas online zu bezahlen. Dieser Artikel zeigt, was zu beachten ist, wenn man die automatisierte Zahlung in ein bestehendes System integrieren will.

Anbieter für die virtuelle Zahlungsabwicklung gibt es genug. Welchen man wählt, ist jedem selbst überlassen, da sich die Preise und Voraussetzungen für die einzelnen Dienstleistungen und Zahlwege unterscheiden. Sicher ist jedoch: Ein Onlineshop oder eine Dienstleistung, die man online bezahlen kann, vermittelt dem Kunden einige positive Eindrücke: Vor allem geht er natürlich davon aus, dass die komplette Abwicklung dadurch schneller beendet wird. Grundsätzlich kann man sagen, dass eine solche Plattform durch die direkte Zahlmöglichkeit auch Kunden überzeugen wird, die sonst nichts gekauft hätten. In diesem Artikel gehe ich auf den Dienst „sofortüberweisung“ des Münchner Unternehmens Payment Network AG ein und werde daran zeigen, wie schnell und einfach es möglich ist, eine komplett automatisierte Zahlung in ein bereits bestehendes System zu integrieren. Ich habe sofortüberweisung für diesen Artikel ausgewählt, da man auf keinerlei Freischaltung oder Dokumente warten muss. Man kann sofort „drauf los“ programmieren und seine Skripte testen. Ein Projekt kann also nach der Entwicklung sofort online gehen, ohne Verträge hin und herzuschicken.

Die Trockenübung

Bevor es losgeht, benötigt man in erster Linie einen Händleraccount bei sofortüberweisung. Das geht in der Regel sehr schnell. Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Kundennummer, danach müssen Sie nur noch den Aktivierungslink bestätigen und ein Passwort vergeben. Danach sieht man, dass der Seitenbetreiber eine große Reihe an Produkten anbietet, in diesem Artikel geht es aber nur um die Sofortüberweisung (direktes Zahlungsverfahren). Es gibt verschiedene Preismodelle und Vertragslaufzeiten, für deren Auswahl man sich ausreichend Zeit nehmen sollte. Hier befinden sich kostenfreie Kontaktmöglichkeiten, die behilflich sein könnten.

Schatz, hol schon mal das Werkzeug

Nachdem wir vollen Zugriff auf unseren Account eingerichtet haben, müssen wir ein Projekt anlegen. Mit einem Account kann man mehrere Seiten (Projekte) für Zahlungsangelegenheiten verwenden. Es macht jedoch für ein einzelnes Projekt meines Erachtens nach wenig Sinn, mehrere Projekte anzulegen.

Es wird direkt eine große Auswahl von (kaufbaren) Systemen als fertige Schnittstelle angeboten, wir gehen in diesem Beispiel jedoch nur von einem „selbst entwickelten System“ aus. Es empfiehlt sich, bei der Projektanlage den Testmodus zu aktivieren. Er erlaubt verschiedene Bankleitzahlen ohne die Eingabe einer PIN oder Ähnliches (quasi ein Dummykonto, Abb. 1). Nach dem Login mit diesen Daten hat man eine Auswahl verschiedener Testkonten, mit denen man jeden vorstellbaren Testfall abdecken kann.

Abb. 1: Dummykonto

Abb. 1: Dummykonto

Nach ein paar weiteren persönlichen Daten folgt nun die erste relevante Schnittstelleneinstellung. Nach einem abgeschlossenen oder abgebrochenen Vorgang ist es möglich, den Kunden auf eine entsprechende Seite weiterzuleiten, um ihm so die entsprechende Interaktion zu validieren. Aus Erfahrung weiß man: Viele, vor allem ältere Kunden, verstehen Zusammenhänge im Internet oder von Programmen nur sehr schwer. So versteht ein Kunde das Schließen eines Fensters nicht zwangsläufig als Abbruch der Zahlung. Daher empfiehlt es sich, diese Funktionen zu nutzen.

Viel wichtiger ist jedoch die HTTP-Benachrichtigung. Sie ermöglicht hier die Automatisierung unseres Vorgangs. Gehen wir davon aus, dass wir ein Guthabenkonto (in Euro) haben, das der Kunde bei uns aufladen kann. Wir erstellen dem Kunden also im Beispiel einen Datensatz in der Datenbank. Dazu packen wir noch ein paar Variablen, die unique sind (am besten ein Hash). Wenn wir uns die Daten zu diesem Datensatz auslesen, erhalten wir beispielsweise das Array aus Listing 1.

Listing 1

$data = array(
   12345, // user_id
   1234567, // project_id
   '', // sender_holder
   '', // sender_account_number
   '', // sender_bank_code
   '', // sender_country_id"
   10, // amount
   'EUR', // currency_id
   'Einzahlung auf www.test.com', // reason_1
   'USER: MUSTERMANN', // reason_2
   1122, // user_variable_0 (in unserem Fall die ID des Zahlvorgangs)
   $unique_hash, // user_variable_1
   $USER_ID, // user_variable_2
   '', // user_variable_3
   '', // user_variable_4
   '', // user_variable_5
   $projekt_pw // project_password
);

In dem Hash sollten sich Daten befinden, die für den User und dessen Zahlung unique sind. Eine Möglichkeit wäre es, alle Daten, die sich in der Zahlung befinden, mit MD5 zu verschlüsseln. USER_ID|ZAHLUNGS_ID|TIMESTAMP|BETRAG entspricht 12345|1122|1336310787|10. Das entspricht dem MD5-Hash 79bf16b7c1384f02aac5a2a759bca179, den wir in die Variable $unique_hash ablegen.

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