Azure-Active-Directory mit neuen Features versorgt
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Microsoft hat kürzlich einige neue Azure-Previews und -Produkte veröffentlicht, die zahlreiche Verbesserungen in Bezug auf den Windows-Server-Verzeichnisdienst Active Directory (AD) beinhalten.

Die Neuerungen der Cloud-basierten Service-Plattform sind zum Teil noch in der Testphase, andere wiederum sind bereits allgemein verfügbar. Im Großen und Ganzen betreffen die Änderungen die Bereiche Premium Storage, RemoteApp, SQL Database, Media Services, Azure Search, DocumentDB, Site Recovery und Azure Active.

Active-Directory-Services um neue Funktionen ergänzt

Der neue Azure-RemoteApp-Service wird künftig von Microsofts-Service-Level-Agreement (99.9 Prozent Uptime) unterstützt. Mithilfe des Services erhalten Nutzer Zugang zu auf einer Virtual Machine laufenden Internet-Anwendungen – unabhängig davon, ob sich diese in Azure befinden oder aber On-Premise (oder beides). Zudem stellt das Unternehmen Application-Templates zur Verfügung.

Auch der Site-Recovery-Service wurde ausgeweitet. Laut Microsoft kann er künftig als Desaster-Recovery-Lösung fungieren:

We extended Site Recovery service to serve as a disaster recovery solution for enabling Virtual Machine replication and recovery between Windows Server 2012 R2 and Microsoft Azure without having to deploy a System Center Virtual Machine Manager on your primary site.

Mithilfe des neuen Azure-Actice-Directory-Proxy-Services soll es Unternehmen fortan außerdem möglich sein, den Zugang zu On-Premise-basierenden Web-Anwendungen zur Verfügung zu stellen, während über die die Azure-Active-Directory-Services gleichzeitig die Benutzerauthentifizierung vorgenommen wird.

Neue Features erweitern Flexibilität

Zudem hat Microsoft einen Support für die eingeschränkte Kerberos-Delegation hinzugefügt. Die Benutzerauthentifizierung via Active Directory kann für unternehmenseigene Anwendungen nun über den Proxy-Service automatisch erfolgen. Außerdem wurde ein neues „Password-Writeback“ ergänzt.

Auch was den Zugang zum Azure-Directory-Premium-Bereich anbelangt, sind Neuerungen zu erwarten: Unternehmen sollen diesen künftig über den Office 365-Commerce-Katalog erwerben können.

Teil der Veröffentlichungen waren darüber hinaus einige Azure-Active-Directory-Features, die sich momentan noch auf dem Preview-Level befinden. Darunter beispielsweise die „Administrative-Units“-Funktion. Diese richtet sich vor allem an große Unternehmen, die darauf angewiesen sind, den Admin-Zugang in Bezug auf Regionen oder Business-Units einzuschränken. Eine weitere neue Funktion erlaubt es ab sofort Mitarbeitern, die nicht über eine Firmen-E-Mail-Adresse verfügen, Passwort-Resets durchzuführen.

 Aufmacherbild: The road von Shutterstock / Urheberrecht: nexus 7

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