Azure Media Services erweitert „End-to-End“-Video-Plattform
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Nach eigenen Angaben hat Microsoft in den letzten Jahren verstärkt auf den Ausbau seiner Azure-Media-Services gesetzt. Auf der heute stattfindenden „National Association of Broadcaster Show 2015“ stellte der Konzern nun neue Servicemöglichkeiten, Zertifikate und Partnerschaften vor.

Die angekündigten Neuerungen sollen eine lückenlose Vermittlung von Cloud-basierten Medieninhalten zwischen Anbieter und Empfänger gewährleisten.

„Live Encoding“

Als neuen Service bindet Microsoft das „Live Encoding“ ein, durch das eine generelle geräte- und softwareübergreifende Kompatibilität von Medieninhalten gewährleistet werden. Inhalte sollen flexibel an den jeweiligen Anwendungsbereich des Nutzers angepasst werden können. Ziel ist es außerdem, sowohl Live-Streams (mit optionaler Werbeeinbindung) als auch On-Demand-Videoangebote für eine Vielzahl von Wiedergabegeräten bereitzustellen.

Integrierter Media Player

Der Azure Media Player soll das beste Wiedergabeformat für ein Gerät automatisch erkennen und abspielen können, dabei werden alle gängigen Abspielgeräte unterstützt. Der interne Player soll laut Herstellerangaben in Web-Auftritte und App-Anwendungen integriert werden können. Ebenfalls soll er die üblichen Industriestandards (HTML 5, MSE, EME) unterstützen und auch mit Browser-Plugins (Flash, Silverlight) kompatibel sein.

Azure Media Indexer unterstützt auch Spanisch

Auch der Azure Media Indexer wurde erweitert: mit dem Index-Tool kann der Inhalt von Mediendateien durchsuchbar gemacht werden; neben Englisch wird nun auch Spanisch unterstützt. Auf diese Weise soll der Zugang und die Auffindbarkeit spanischer Inhalte erleichtert werden.

CDSA-Zertifikation und neue Partnerschaft

Zudem hat der Azure Media Service das „CDSA“-Sicherheitszertifikat erhalten, damit weise er einen Sicherheits-Standard auf Enterprise-Niveau auf. Daneben hat sich Microsoft mit dem Audio-Video-Unternehmen „Clearleap“ einen neuen Partner ins Boot geholt. Von der Partnerschaft verspricht sich Microsoft vor allem, das Live- und On-Demand-Angebot performanter machen zu können.

Aufmacherbild: Cloud computing via Shutterstock / Urheberrecht: Melpomene

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