Azure Operational Insights ermittelt jetzt auch Active-Directory-Probleme
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Microsofts Cloud-Service Azure Operational Insights – der sich noch immer in der Preview-Phase befindet – wurde mit neuen Fähigkeiten ausgestattet und ermittelt ab sofort auch die Active-Directory-Performance von Unternehmen.

Im November hatte Microsoft den neuen Service ausgerollt, der Microsofts Hadoop-on-Azure-Service HDInsight mit der On-Premise-Systemverwaltung System Center kombiniert, um Maschinendaten (beispielsweise Informationen zur Computerkonfiguration, dem Sicherheitsstatus, dem Software-Update-Status sowie dem SQL-Status) über Cloud-Umgebungen hinweg zu sammeln und zu analysieren. Darüber hinaus stellt er Windows Event Logs und Software Change Inventory Tracking zur Verfügung.

Installation via „Active Directory Intelligence Pack“

Operational Insights arbeitet via „Intelligence Packs“, einer Sammlung an von Microsoft vorkonfigurieren Regeln. Um die neue Funktion nutzen zu können, muss das sogenannte „Active Directory Intelligence Pack“ installiert werden, dass Microsoft Ende letzten Monats veröffentlicht hat.

Laut Azure Operational Insights FAQ lässt sich der neue Service ohne die System-Center-Operations-Management-Komponente nutzen. So oder so setzt die Installation eines Intelligence Packs allerdings die Konfiguration eines Connectors zwischen den Operations-Manager- und den Virtual-Machine-Manager-System-Center-Komponenten voraus.

Active Directory Pack scannt Unternehmensbereiche

Einmal installiert, überprüft das Active Directory Intelligence Pack alle sieben Tage die Computing-Umgebung eines Unternehmens und liefert Bewertungspunkte für bestimmte Bereiche der Umgebung. Diese können von Administratoren entsprechend berücksichtigt werden; je höher die Punktzahl, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Bereich Probleme für das Unternehmen verursachen könnte. Microsoft zufolge werden vor allem sechs Bereiche ins Visier genommen:

  • Security and compliance
  • Availability and business continuity
  • Performance and scalability
  • Upgrade, migration and deployment
  • Operations and monitoring
  • Change and configuration management
© Microsoft

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Die Kosten für den Service hängen von der Größe der Daten ab, die pro Monat gespeichert werden. Eine genaue Auflistung der Preise ist in Microsofts Standard-und Premium-Kostenplänen festgelegt.

Aufmacherbild: Advisory Sign von Shutterstock / Urheberrecht: JoemanjiArts

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