Azures VisualPHPUnit zum Testen verwenden
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Im Blog des Microsoft Developer Networks erklärt Brian Swan, wie man mithilfe des Web-Frontends VisualPHPUnit Tests von PHP-Apps unter Windows Azure durchführen kann. Dazu soll man im ersten Schritt

Im Blog des Microsoft Developer Networks erklärt Brian Swan, wie man mithilfe des Web-Frontends VisualPHPUnit Tests von PHP-Apps unter Windows Azure durchführen kann. Dazu soll man im ersten Schritt die VisualPHPUnit lokal einrichten und die Tests offline ausführen. Erst im zweiten Durchgang, wenn alle Tests bestanden wurden, kann man sich um die Migration kümmern, die allerdings ein wenig tricky ist.

Zuerst muss die VisualPHPUnit auf den Localhost geladen werden. Davon ausgehend, dass Ihr PEAR als Repository verwendet, sollt Ihr zunächst die VisualPHPUnit in ein Web-Verzeichnis entpacken, um anschließend in der config.php den PEAR-Pfad anzupassen und das TEST_DIRECTORY auf das Root-Verzeichnis zu legen.

Öffnet Ihr nun das Verzeichnis in einem Webbrowser, wird er Euch die Oberfläche von VisualPHPUnit anzeigen.

Nun gibt es noch ein Problem mit den require_once-Anweisungen: Der Standardwert .ClassName.php kann nicht funktionieren, da das Arbeitsverzeichnis sich in einer tieferen Ebene befindet. Daher solltet Ihr den Wert auf ..ClassName.php ändern – was lästigerweise bei jedem Test aufs Neue nötig wird.

Wenn alle Tests lokal erfolgreich durchgelaufen sind, sind für die config.php der VisualPHPUnit unter Windows Azure noch zwei weitere Anpassungen nötig:

    // PEAR-Verzeichnis
    define('PEAR_PATH', dirname(getcwd()).'binPHPPEAR');

    // Test-Verzeichnis
    define('TEST_DIRECTORY', dirname(getcwd()).'tests');  

Anschließend sollte man das Verzeichnis passwortschützen, was in einem zusätzlichen Artikel beschrieben wird, genau so wie die Migration einer eigenen PHP-Installation.

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