Babylon.js: Microsoft überrascht mit großem WebGL-Framework
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Der Microsoft-Entwickler David Catuhe hat im MSDN-Blog ein großes Tutorial zu seinem WebGL-Framework Babylon.js veröffentlicht. Das mag überraschend klingen, weil der Internet Explorer sich bislang

Der Microsoft-Entwickler David Catuhe hat im MSDN-Blog ein großes Tutorial zu seinem WebGL-Framework Babylon.js veröffentlicht. Das mag überraschend klingen, weil der Internet Explorer sich bislang immer gegenüber WebGL verschlossen hielt. Da sich dies aber in der elften Ausgabe ändert, hat man schon jetzt in ein Framework investiert, das die Entwicklung gegen die neue Schnittstelle gleich mit dem richtigen Workflow und allem was dazugehört versorgen soll.

Diese Liste der Features des Frameworks ist beachtlich. Beleuchtung, Kollisionsabfrage, Kantenglättung, Hardwarebeschleunigung, Texturen und noch viel mehr wurden Implementiert. Ein Demo-Video gibt einen Überblick über die ersten Gehversuche:

Der Blog Post führt lang und breit in die ersten Schritte mit Babylon ein und erläutert, wie man vom ersten -Element über das Laden der Bibliothek zum ersten 3D-Objekt gelangt, das später tapeziert, beleuchtet und verformt werden kann.

Babylon kann man sich auf GitHub unter Microsoft Public License herunterladen.

Im Übrigen merken einige Entwickler in der Hackernews-Debatte an, dass Babylon zwar dem frühreren Namensvetter für die Silverlight-Entwicklung angelehnt sein könnte, man jedoch viel mehr Know-how beim ziemlich etablierten Konkurrenten Three.js von Mr. Doob abschauen konnte. Jetzt befürchten manche, dass MS die Ideen klaut, eigene Schmankerl für Entwickler hinzufügt und die Performance auf den Internet Explorer optimiert hat. Was sich aber von diesem Pressimismus bewahrheiten wird, werden wir spätestens nach dem Release des IE 11 sehen.

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