BASTA! ist zum 26. Mal gestartet .NET ist nicht tot!
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Zum 26. Mal ist heute die BASTA!-Konferenz gestartet, die in diesem Jahr wieder in Mainz gastiert. Seit 14 Jahren findet die größte unabhängige Konferenz zum Thema .NET in Deutschland statt. In diesem

Zum 26. Mal ist heute die BASTA!-Konferenz gestartet, die in diesem Jahr wieder in Mainz gastiert. Seit 14 Jahren findet die größte unabhängige Konferenz zum Thema .NET in Deutschland statt. In diesem Jahr werden wir mit über 100 Sessions und mehr als 700 Besuchern vielleicht eine der größten und besten BASTA! erleben dürfen. Parallel zu der Hauptkonferenz finden die beiden Konferenzen SQLCON und ShareConnect statt, die sich schwerpunktmäßig den SQL- und SharePoint-Themen widmen.

Die Teilnehmer wurden auch in diesem Jahr wieder von Program Chair Mirko Schrempp begrüßt, der die Konferenz eröffnete. Die BUILD Konferenz, die erst wenige Tage zurückliegt, warf ihren Schatten auch auf die BASTA! voraus und bewegte die .NET-Gemeinde enorm. Mit Windows 8 scheint Microsoft neue Wege bestreiten zu wollen. Die große Frage die sich dabei stellt ist, was bedeutet dies für Entwickler aus dem .NET-Umfeld? Die BASTA!-Speaker Rainer Stropek, Christian Weyer und Dr. Holger Schwichtenberg berichteten im Gespräch mit Mirko Schrempp in der ersten Keynote von ihren persönlichen Eindrücken und den Konsequenzen für die Entwickler, die sich durch Windows 8 ergeben.

Die BUILD nutze vor allem die Windows Division, um zu zeigen, „wo der Hammer hängt“, so Weyer. Und tatsächlich, die meiste Aufmerksamkeit drehte sich rund um Windows 8 und Metro styled Apps. Noch kürzlich spielte Stropek sogar mit dem Gedanken, auf Objective-C umzusatteln, um damit schöne Touch-Device-Apps zu entwickeln. Die Fähigkeiten von Windows 8 und Metro überzeugten ihn jedoch davon, dass hier Microsoft in Zukunft auch ein gewichtiges Wort mitzureden haben wird.

Diskussionen um die Zukunft von .NET bei der ersten Keynote (Foto: lk)
Diskussionen um die Zukunft von .NET bei der ersten Keynote (Foto: lk)

Neben Begeisterung löste Microsoft aber auch eine große Beunruhigung innerhalb der .NET-Entwicklergemeinde aus. So soll .NET unter WinRT nicht 1:1 kompatibel mit dem .NET-Framework sein. Zusätzlich scheinen Webstandards zumindest bei Metro-Apps zu einer Konkurrenz werden zu können und nicht zu vergessen, es gibt ja auch noch Silverlight. Dennoch konnte Dotnetdoktor Schwichtenberg die Entwickler etwas beruhigen, als er erklärte: „.NET ist nicht tot!“.

Bei all der Verwirrung und Euphorie rund um Windows 8 und Metro sollte der Bereich der Server und Cloud-Services nicht vergessen werden, auch wenn dies Themen auf der BUILD eher in den Hintergrund getreten waren. Dennoch versprach Weyer: „Windows Server 8 wird eine Granate“ und betonte dabei: „Cloud ist Cloud, Server ist Server“. Er zeigte sich jedoch mit einem Augenzwinkern etwas neidisch auf die bunte Farbenwelt von Windows 8 und Metro.

Bereits gestern hatten die ersten Sessions und Workshops zu Themen wie agile Programmierung, Visual Basic, Software Architektur, c# und Windows Phone stattgefunden. Bis Freitag noch findet die BASTA! mit ihrem reichhaltigem Programm in der Rheingoldhalle in Mainz statt. Dabei will die Konferenz der ganzen Bandbreite der .NET Welt gerecht werden, u. a. Mit Special Days zu agiler Softwareentwicklung, mobilen Endgeräten, WPF und Silverlight, Azure, Security, Data Acces, C# sowie noch vielem mehr. Wir freuen uns bereits auf die nächsten Tage.

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