Big Data und das Internet of Things – Nadellas Vision einer Umgebungsintelligenz
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Gestern Abend betrat Microsoft-CEO Satya Nadella die Bühne des „Accelerate your insights“ Events in San Francisco, um die neue Datenstrategie des Unternehmens vorzustellen, an dessen Spitze er neuerdings

Gestern Abend betrat Microsoft-CEO Satya Nadella die Bühne des „Accelerate your insights“ Events in San Francisco, um die neue Datenstrategie des Unternehmens vorzustellen, an dessen Spitze er neuerdings sitzt. Getreu dem mittlerweile schon fast überstrapazierten Motto „Mobile first, Cloud first“ sprach er von seiner Vision einer Umgebungsintelligenz („ambient intelligence“). Sie setzt sich aus verschiedenen Geräten zusammen, die uns hören, verstehen und auf unsere Initiative hin agieren.

In diesem Internet of Things wird die Masse der zu verarbeitenden Daten immer größer. Die Basis dieser neuen Datenstruktur muss in Echtzeit skalierbarer Speicherplatz in der Cloud bilden, anders würde man mit dieser schieren Masse an Big Data überhaupt nicht mehr zurechtkommen.

Zum Umgang mit den Daten wiederum muss jedes Unternehmen für sich die richtigen Werkzeuge finden. Davon bietet Microsoft seit dem gestrigen Tage zwei neue an:

Der Microsoft Azure Intelligent Systems Service (ISS) ist ein Cloud-basierter Dienst zur Verbindung maschinengenerierter Daten mit jeder Plattform (also nicht nur Windows-Plattformen). Er dient der Datenerfassung von verschiedenen Geräten sowie Sensoren und ist somit im Internet der Dinge zu Hause. Der Dienst befindet sich derzeit in einer begrenzten Beta-Phase – mehr Informationen dazu gibt es bei Microsoft Connect.  

Das neue Analytics Platform System (APS) wiederum ist bereit allgemein verfügbar. Dieses „Big Data in a Box“-Angebot ist eine Weiterentwicklung des SQL Server Parallel Data Warehouse und kombiniert den SQL Server mit Hadoop-Technologien. Damit eignet es sich besonders für sensible Firmendaten.

Der SQL Server 2014 ist zwar schon seit dem 1. April erhältlich, wurde aber gestern Abend in San Francisco zum ersten Mal offiziell vorgestellt. Die neuste Version des relationalen Datenbankmanagementsystems fügt sich ebenso wie die beiden neuen Produkte in Nadellas Vision einer Umgebungsintelligenz ein. Sie führt unter anderem eine neue Engine namens Hekaton ein, genauso wie einen Backup-Mechanismus zu Microsoft Azure. Weitere Details zum SQL Server 2014 können in einem kostenlosen eBook nachgelesen werden.

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