Bing for Schools – Microsoft entwickelt die erste Suchmaschine mit Schulmodus
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Wie Microsoft in einer Pressemitteilung bekannt gab, startet das Unternehmen mit „Bing for Schools“ ein neues Projekt an US-Schulen. Mit der Schools Edition der Suchmaschine Bing, bei der sowohl Werbung

Wie Microsoft in einer Pressemitteilung bekannt gab, startet das Unternehmen mit „Bing for Schools“ ein neues Projekt an US-Schulen. Mit der Schools Edition der Suchmaschine Bing, bei der sowohl Werbung als auch jugendgefährdende Inhalte herausgefiltert werden, bietet Microsoft den eigenen Angaben zufolge die erste Suchmaschine mit Schulmodus. Zu der Jugendschutz-Funktion zählt dabei ein verbesserter Schutz der Privatsphäre und das strenge Herausfiltern von Erotikseiten. Außerdem profitieren die Nutzer der Bing for Schools von zusätzlichen Lerninhalten, die auf den Kurrikula basieren und die digitalen Fähigkeiten der Schüler verbessern sollen. Noch befindet sich das Projekt allerdings in der Pilotphase und nur amerikanische Schulen können sich für das Programm bewerben und die Features im vollen Umfang nutzen. Mit dem neuen Angebot versucht Microsoft dabei nicht zuletzt, Konkurrent Google Marktanteile streitig zu machen.

Gekoppelt ist das Angebot an ein Reward-Programm, mit dem Microsoft lokale Bildungseinrichtungen unterstützen will. Schulen, Eltern, Schüler und andere Unterstützer haben hierbei die Möglichkeit, Punkte zu sammeln, die schließlich gegen Surface Tablets eingetauscht werden können. Um ein kostenloses Surface RT zu erhalten, benötigt eine Schule insgesamt 30.000 Prämienpunkte, wozu nach Angaben Microsofts etwa 60 Nutzer einen Monat lang die Bing-Suche in normalem Umfang nutzen müssten.

Auch private Nutzer können Punkte für den eigenen Gebrauch sammeln und so beispielsweise Apps, Skype-Credits oder Gutscheine für verschiedene Unternehmen wie etwa Starbucks oder Amazon erwerben. Um Punktesammler zu werden, ist zunächst die Installation des Bing Bar Toolbars erforderlich. Außerdem muss der Nutzer eine Windows Live ID besitzen und Windows- und IE-User sein. Chrome- oder Firefox-Nutzer und Macheads schauen, wie alle Nutzer außerhalb der USA, also zumindest zunächst in die Röhre.

Zum Start gibt es dann 250 Punkte für das Einstellen von Bing als Standardsuchmaschine im IE. Danach gibt es für alle fünf Suchanfragen über Bing einen Punkt. Dies ist zwar etwas mühsam, da zum Beispiel ein Drei-Dollar-Gutschein für Windows Phone 8-Apps erst ab 375 Punkten zu haben ist, doch ist es natürlich ein netter Nebeneffekt der alltäglichen Internetnutzung.

Seit vergangenem Mittwoch können sich die ersten Schulen registrieren. Wann das Projekt in einem größeren Maßstab anläuft und wann ein solches Feature vielleicht auch in Deutschland eingeführt wird, wurde nicht bekannt gegeben.

Aufmacherbild: Portrait of a smart lad looking at camera at computer lesson von Shutterstock / Urheberrecht: Pressmaster

 

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